Die Mongolei ist erreicht

Dortmunder Team

Als „Splendid Spendobels“ fahren sie im Namen des Spendenparlaments für den Dortmunder Kinderschutzbund. Die Reise geht von London bis nach Ulan Bator, in die Hauptstadt der Mongolei. Schlaglichter aus der dritten Reise-Woche.

DORTMUND/ULAN BATOR

von Von Eike Risto

, 15.08.2011, 21:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

  • Tag 19: Die kasachische Polizei sagt Hallo: „Wenn uns die hiesigen Verkehrsverstöße angerechnet werden, brauchen wir uns ums Autofahren zu Hause keine Gedanken mehr zu machen.“ Der Tourenzähler zeigt unterdessen vorne wieder Null, an Strecken über 10 000 Kilometer haben die Autobauer nicht gedacht.
  • Tag 20: Russische Grenze nach Sibirien, offenbar erstaunlich unkompliziert. „Nette russische Grenzer und eine absolut moderne Abwicklung ohne die 23 Stempel von 17 Beamten auf 14 Formularen in 12 verschiedenen Büros in 6 Gebäuden.“ Eine echte Seltenheit entlang der Strecke.
  • Tag 21: Endlich, nach 12 370 Kilometern erreichen die Spendobels die Mongolei. Das Ziel der Reise ist aber noch fern, vorher muss die Wüste Gobi durchquert werden. Nach zwei Stunden twittert Bracht: „Nur Allrad geht. Wir sind im Sandkasten.“ Die Nacht verbringen sie einer spontanen Einladung folgend in einer mongolischen Jurte.
  • Tag 22: Wiedersehen mit dem schweizerischen Team AnyWay. Deren Auto ist schon wieder hin, Loch in der Ölwanne. Bracht und Beyer eilen erneut zur Rettung und schleppen die Pechvögel zur nächsten Werkstatt.
  • Tag 23: Die Buckelpisten verlangen auch dem Spendobels-Terios einiges ab, ein Federbruch hinten rechts ist die Folge. Beyer, früher schon als Hobby-Schrauber aktiv, tauscht mitten in der Wüste gleich beide alten Federn aus. Nach zwei Stunden kann das Gezuckel mit neuer Dämpfung weitergehen.
  • Tag 24: So eine Wüste ist vor allem sandig. Zu sandig für die stadtgängigen Einkaufsautos, mit denen viele Teams ins Abenteuer aufgebrochen sind. Team AnyWay fährt sich hoffnungslos fest, das englische Team Wong Way gleich mit. Beim ersten Mal können Bracht und Beyer noch freischleppen, beim zweiten Mal hilft nur schweres Gerät: Eine Kettenraupe zerrt beide Autos aus dem Sand. 

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