„Kann einem Kind schwer erklären, warum es nicht auf den Spielplatz darf“

Mein Corona-Jahr

Irina Poljatcheck ist Mutter eines nun zweijährigen Sohnes. Sie erzählt, was im Jahr 2020 das Schlimmste für sie und ihren Sohn war - und worauf sie sich am meisten freut, wenn Corona vorbei ist.

Dortmund

, 31.12.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Irina Poljatcheck erlebte das Corona-Jahr als Mutter eines zweijährigen Sohnes.

Irina Poljatcheck erlebte das Corona-Jahr als Mutter eines zweijährigen Sohnes. © Oliver Schaper

Die Dortmunderin Irina Poljatcheck ist Inhaberin des Bistros „Doppeltsolecker“ im Kreuzviertel. Nicht nur als Gastronomin war für sie das Jahr 2020 ein schwieriges. Die 32-Jährige ist Mutter eines zweijährigen Sohnes. Ihr fiel es schwer, ihren Sohn isoliert von seinen Freunden zu sehen.

Was war mein schlimmstes Erlebnis in diesem Jahr?
Das Schlimmste in diesem Jahr war, dass ich meinen Sohn nicht auf den Spielplatz lassen konnte und zur Tagesmutter und er beim ersten Lockdown nicht mit anderen Kindern spielen konnte. Er hat immer traurig geguckt, wenn wir am Spielplatz vorbei gegangen sind, und du kannst einem damals eineinhalbjährigen Kind schwer erklären, warum es nicht auf den Spielplatz kann.

Was war mein schönstes Erlebnis in diesem Jahr?
Das Beste an diesem Jahr war, dass mein Freund um meine Hand angehalten hat. Das war für mich persönlich am schönsten. Wir schauen, dass wir demnächst zum Standesamt gehen und nach Corona feiern, wenn es möglich ist.

Was mache ich als Erstes, wenn Corona vorbei ist?
Wenn Corona vorbei ist, wollen wir in Urlaub fahren und meinem Sohn das Meer zeigen. Ein konkretes Land habe ich nicht; gerne weit weg, wo man nicht viele Menschen trifft. Einfach in die Sonne, ans Meer, dass man die Seele baumeln lassen kann.

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