Die nächste „Monsterbaustelle“ - ein Stadtbezirk fährt Umleitung

Straßenbau in Dortmund

Den Verkehrsteilnehmern, die in Hombruch unterwegs sind, wird nie langweilig. Sie lernen immer andere Strecken kennen - durch Umleitungen. Denn es folgt eine Baustelle nach der anderen.

Hombruch

, 24.06.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Baustelle an der Straße Hombruchsfeld in Blickrichtung Norden.

Die Baustelle an der Straße Hombruchsfeld in Blickrichtung Norden. © Jörg Bauerfeld

Erst die Hagener Straße, dann die Mergelteichstraße, um nur zwei von zahlreichen größeren Baustellen in den vergangenen Monaten im Stadtbezirk Hombruch zu nennen. Und an Ruhe ist noch längst nicht zu denken, denn es folgt die nächste „Monsterbaustelle“.

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Die Straße Hombruchsfeld wird „auf links gedreht“. Dabei ist die Planung für die Straße gar nicht so einfach. Denn das rund 1400 Meter lange Stück Asphalt, das von Nord nach Süd verläuft (und umgekehrt) und dabei von der Zillestraße zerschnitten wird, besteht aus zwei völlig verschiedenen Teilabschnitten.

Straßenschild in der Grube. Nach den Bauarbeiten wird es aber wieder an seinen Platz kommen.

Straßenschild in der Grube. Nach den Bauarbeiten wird es aber wieder an seinen Platz kommen. © Jörg Bauerfeld

Ist die eine Hälfte der Straße, von der Zillestraße bis zur Löttringhauser Straße, eine reine Durchgangsstraße, führt die andere Hälfte direkt am Schulzentrum, einem Kindergarten und einem Gemeindehaus vorbei und ist ein hoch frequentierter Schulweg.

„Die Baustelle ist schon voll im Gange.“
Hans Semmler, Bezirksbürgermeister

„Die Baustelle ist schon voll im Gange“, sagt Bezirksbürgermeister Hans Semmler (CDU). So ist beispielsweise eine Einfahrt von der Zillestraße in die Straße Hombruchsfeld nicht mehr möglich. Der Grund sind Vorarbeiten durch die DEW21, die Versorgungsleitungen verlegt.

Neben den Straßenbauarbeiten werden auch die Versorgungsleitungen erneuert.

Neben den Straßenbauarbeiten werden auch die Versorgungsleitungen erneuert. © Jörg Bauerfeld

Aber was wäre eine Baustelle ohne Kritik aus der Bürgerschaft?

„Wir hatten in der letzten Woche noch einmal einen kleinen Ortstermin mit der Leiterin des Tiefbauamtes, Sylvia Uehlendahl“, sagt Semmler.

Dabei sei es um die Regelung des Radverkehres nach dem Straßenneubau gegangen. Mit dem Ergebnis, dass alles so gebaut wird, wie geplant.

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„Wir werden sicher noch das ganze Jahr mit der Baustelle an der Straße Hombruchsfeld leben müssen“, sagt Hans Semmler. Vor allem der nördliche Teil an den Schulen vorbei wird nach der Fertigstellung komplett anders aussehen.

Einige Parkplätze werden wegfallen

So werden einige Parkplätze zugunsten der Schulwegsicherung wegfallen, in Höhe der Schulen wird es einen drei Meter breiten Busparkstreifen geben und in Höhe der Troppauer Straße gibt es Aufpflasterungen auf der Fahrbahn.

Das Gesamtvolumen für die Baumaßnahme am Hombruchsfeld beträgt 4.284.000 Euro.

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