Die Polizei in Hombruch will umziehen und sucht ein neues Zuhause

mlzPolizei Dortmund

Die Dortmunder Polizei sucht für ihre Wache in Hombruch ein neues Zuhause. Das zukünftige Gebäude muss hohe Anforderungen erfüllen. Einen Zeitplan für den Umzug gibt es auch schon.

Hombruch

, 06.08.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Immobilienmarkt in Dortmund ist kein leichter. Vor allem Familien haben es schwer, Wohnungen zu finden, die groß genug und gleichzeitig erschwinglich sind. Wie ist es dann erst, wenn die Polizei auf die Suche nach einer neuen Immobilie geht? Das jedenfalls tut sie für ihre Wache in Hombruch.

Die ist derzeit noch in einem Gebäude an der Löttringhauser Straße nahe des Hombrucher Zentrums untergebracht. Dort sitzt die Polizei Hombruch seit Mitte der 1970er-Jahre. Das Haus sieht unauffällig aus, fünf Etagen, dunkle Schieferplatten, weiße Balkone. Nur die Streifenwagen und kleine Schilder lassen erkennen, dass hier die Polizei zuhause ist.

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„Obwohl wir mit der alten Wache und auch mit der Zusammenarbeit mit dem Vermieter immer überaus sehr zufrieden waren, gilt es jetzt, sich für die Zukunft aufzustellen“, erklärt Polizeisprecher Oliver Peiler auf Anfrage.

Ab 2022 soll die Wache im neuen Gebäude sein

Die Polizei Dortmund war in den vergangenen Wochen offensiv auf die Suche gegangen, hat unter anderem auf ihrer Homepage mögliche Investoren angesprochen. „Das Polizeipräsidium Dortmund sucht ab sofort einen Investor/eine Investorin, der/die nach den Erfordernissen der Polizei ein geeignetes Gebäude für die Polizeiwache in Dortmund-Hombruch zur Verfügung stellen kann“, heißt es darin.

Die Polizei in Hombruch will umziehen und sucht ein neues Zuhause

Das Gebäude an der Löttringhause von der anderen Straßenseite. © Michael Nickel

Die Bewerbungsfrist für eine entsprechende europaweite Ausschreibung ist am Freitag (2. August) um 12 Uhr mittags abgelaufen. Die Frage danach, wie viele Bewerbungen es gegeben hat und wann die Gespräche mit den möglichen Interessenten anstehen, beantwortete Peiler angesichts des laufenden Verfahrens nicht. Auch nicht, ob die Luisenglück-Fläche ein Wunschstandort sein könnte.

„Letztlich werden wir uns an die Öffentlichkeit wenden, wenn ein Investor beziehungsweise Grundstück gefunden ist“, so Peiler. Der Investor hat aber einige Vorgaben zu erfüllen – unter anderem hinsichtlich des Zeitplans. So heißt es im Ausschreibungstext:

  • „Angestrebt wird eine Anmietung ab dem Jahr 2022 über eine Laufzeit von 15 Jahren mit der Option, den Mietvertrag um weitere fünf Jahre verlängern zu können.“
  • „Es kann ein bereits bestehendes Gebäude entsprechend umgebaut oder ein Neubau errichtet werden. Zudem müssen polizeispezifische Vorgaben, wie zum Beispiel ein einsatztaktisch optimaler Standort, zwei unterschiedliche Zufahrten zum Grundstück, Stellplätze für ca. 20 Kfz, erfüllt werden.“

Eine neu zu bauende Polizeiwache in Hombruch werde den Anforderungen zukünftiger Polizeiwachen entsprechen müssen, fasst Oliver Peiler zusammen: „Dazu gehört schlichtweg mehr Raum und Fläche für das eingesetzte Personal, Fläche für Einsatzfahrzeuge und modernere Technik, aber auch Punkte wie zum Beispiel die Barrierefreiheit sind bei einem Neubau zwingend zu beachten.“

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