Die Spezialisten

Schwerpunkte bilden in der Inneren Medizin, Spezialisierung fördern - die Zielvorgaben der Chefin des Klinikums will der Maximalversorger in Dortmund konsequent umsetzen.

28.09.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mechthild Greive strickt mit Chefärzten und Verwaltung in einer Arbeitsgruppe seit 2003 an neuen Strukturen für die beiden Standorte Klinikum Mitte (Beurhausstraße) und Klinikzentrum Nord (Münsterstraße). Damals gab's noch das "dritte Bein" am Westfalendamm, aber seit dem Umzug vor drei Jahren zum Standort Nord und seit der Pensionierung von Chefarzt Prof. Bernhard Angelkort (Medizinische Klinik Nord) war der Weg frei für die Umsetzung der Neuorganisation.

Zusammengefasst bedeutet die jüngste Ausrichtung des Klinikums: Aus ursprünglich vier allgemeinen internistischen Fachabteilungen an drei Standorten wurden zwei allgemeine und drei Spezialabteilungen (geführt von Leitenden Oberärzten).

Mit Einsparungen hätte dies nichts zu tun, wiegelt Hauptgeschäftsführerin Greive ab, im Gegenteil: Dank der Spezialisierung, die übrigens immer auch in Kooperation mit beteiligten Fachabteilungen läuft, ähnlich wie bei den Tumorkonferenzen, will das Klinikum mehr Patienten gewinnen. Sowohl am Standort Mitte, als auch in Nord bleibt aber die Grund- und Regelversorgung für die Patienten erhalten.

Nach der Neustrukturierung ergibt sich am Klinikum nun folgende Aufteilung:

Standort Nord:

Innere Medizin mit Pulmologie (Lunge/Bronchien), Infektiologie und Grundversorgung unter Chefarzt Dr. Kuno Schnelle.

Diabetes Zentrum mit Ambulanz, geleitet von Oberarzt Dr. Alexander Risse.

Gefäß-Zentrum mit Angiologie und Gefäß-Chirurgie unter Oberarzt Dr. Johannes Hering.

Standort Mitte:

Medizinische Gastroenterologie einschließlich Grundversorgung, Onkologie (incl. Ambulanz) und Nephrologie samt Dialyse (zuständig ist Oberarzt Dr. Fedaij Özcan) unter Chefarzt Prof. Dr. Michael Heike.

Innere Medizin/Herz mit Kardiologie und internistische Intensivmedizin unter Prof. Dr. Benno Lösse. bö

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