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Stadt Dortmund ist bereit für eine BVB-Meisterfeier – und verrät die neue Korso-Strecke

BVB

Die Wahrscheinlichkeit, dass der BVB deutscher Meister wird, ist nicht mehr allzu groß. Trotzdem richtet sich die Stadt auf eine Meisterfeier am Sonntag ein – mit einer neuen Korso-Strecke.

Dortmund

, 15.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Stadt Dortmund ist bereit für eine BVB-Meisterfeier – und verrät die neue Korso-Strecke

So wollen die BVB-Fans auch am nächsten Sonntag wieder am Borsigpaltz jubeln. © Dieter Menne

„Den Konjunktiv müssen wir deutlich betonen“, sagt Stadtsprecher Michael Meinders. Denn nur wenn Bayern München gegen Eintracht Frankfurt verliert und der BVB in Mönchengladbach am letzten Spieltag der Bundesliga am Samstag gewinnt, geht die Meisterschale nach Dortmund.

Für den Fall der Fälle haben sich Stadt, Polizei und andere Beteiligte aber gründlich vorbereitet. Und sie bauen dabei auf den Erfahrungen auf, die sie bei früheren Meister- und Pokalfeiern gesammelt haben.

Um 14.09 Uhr könnte es losgehen

Gegenüber den letzten Korsofahrten mit dem BVB-Team würde es bei einem Meisterkorso am Sonntag aber über andere Wege gehen. Denn der Ostwall kann wegen der Großbaustelle dort nicht genutzt werden.

Start für den Meisterkorso wäre am Sonntag (19.5.) um 14.09 Uhr wie gewohnt an der Westfalenhütte in der Nordstadt, also in dem Quartier, in dem der BVB gegründet wurde. Von hier geht es über die Oesterholzstraße zum Borsigplatz, dem „Epizentrum der Fankultur“, wie es Frank Schulz von der Dortmund-Agentur ausdrückt.

Hier soll der Truck mit der Mannschaft gegen 15.09 Uhr wieder eineinhalb Runden durch ein jubelndes schwarz-gelb Spalier drehen. Weil die Kapazität des Platzes begrenzt ist, kann es sein, dass der Zugang vorzeitig gesperrt wird, warnt Schulz vor.

Mehr Korso für alle

Aber es gibt auch noch genug andere Gelegenheiten, der Mannschaft zuzujubeln, Die Korsostrecke ist baustellenbedingt sogar 600 Meter länger als üblich. Vom Borsigplatz geht es über die Oesterholzstraße in die Weißenburger Straße und dann über den Heiligen Weg und die Ernst-Mehlich-Straße auf die Märkische Straße.

Von hier aus rollt der Korso dann aus Richtung Süden auf den Wall zu. Über den Südwall und Hohen Wall geht es bis zum Grafenhof. Hier soll der Korso nach vier Stunden, also gegen 18.09 Uhr enden.

Wichtig für Fans: Um sich und andere nicht zu gefährden, müssen sie sich an die Anweisungen insbesondere der Polizei halten. Glasflaschen sind in der City und entlang der Korsostrecke am Sonntag verboten, Pyrotechnik sowieso. Auch auf das Mitbringen von großen Rücksäcken, kleinen Kindern und Haustieren sollte man verzichten.

Was wichtig wird

Wichtig für Autofahrer: Schon am Vormittag können Teile der Korsostrecke, auch die zentrale Neutor-Kreuzung am Wall mit Ruhrallee und Märkischer Straße gesperrt werden. Die Kreuzung Westentor an der Rheinischen Straße ist schon ab 9 Uhr morgens gesperrt. Das gilt auch für die U-Bahnstation Westentor.

Wichtig für Anwohner: Entlang der Korsostrecke gilt am Sonntag ein absolutes Halteverbot. In den nächsten Tagen werden dazu bereits mobile Schilder aufgestellt. Autos, die am Sonntag trotzdem dort stehen, werden ab 5 Uhr morgens abgeschleppt.

Wichtig für Anreisende: Im Hauptbahnhof und an den Stadtbahn-Stationen kann es zu Engpässen kommen. Für den Fall einer Meisterfeier kündigen die Stadtwerke (DSW21) an, den Einsatz an Stadtbahn-Fahrzeugen zu verstärken. Im Korso-Bereich kann es aber auch zu Einschränkungen kommen. Die U44 fährt so den Borsigplatz nicht an und endet am Ostentor.

Einsatzkräfte sind vorbereitet

Mehr als 1000 Einsatzkräfte von Stadt, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei sind im Einsatz. Die Polizei, die am Sonntag mit mehr als 200.000 Besuchern rechnet, hat auch ein Bürgertelefon unter Tel. 0231/132-5555 eingerichtet, das am Sonntag ab 10 Uhr erreichbar ist.

Auch auf spontane Meisterfeiern nach Spielschluss am Samstag ist die Polizei natürlich vorbereitet, wie Polizeidirektor Edzard Freyhoff betont. Besonders im Blick als mögliche Feierorte hat man dabei den Alten Markt und den Borsigplatz. „Wir sind auch vorbereitet auf mögliche spontane Autokorsi“, kündigt Freyhoff an.

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