Das Klinikum Dortmund veranstaltet seine eigene Olympiade und veröffentlicht dazu jeden Tag Videos. © Screenshot: Klinikum Dortmund
Klinikum Dortmund

Diensthandy-Weitstoß und Bürostuhl-Rudern: Klinikum veranstaltet skurrile Olympische Spiele

Die Sportwelt schaut momentan auf Tokio. Denn dort finden die Olympischen Spiele statt. Doch auch Dortmund hat seine eigenen Spiele - veranstaltet vom Klinikum Dortmund.

Diensthandy-Weitstoßen statt Kugelstoßen, Weitsprung in den Feierabend statt Siebenkampf: Während die Sportler und Sportlerinnen in der japanischen Hauptstadt Tokio um die begehrten Medaillen kämpfen, versuchen sich auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Dortmunder Klinikums bei hauseigenen Olympischen Spielen.

Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dazu an den „KDOlympics“ teilgenommen. Doch statt Kraft und Ausdauer steht bei den Klinikums-Athleten eher der Spaß im Vordergrund. „Der Hintergedanke war, wieder mehr Humor und Lockerheit zu schaffen. Gerade in Zeiten, die sehr schwer für die Mitarbeiter waren“, erklärt Klinikums-Sprecherin Cathrin Müller.

Außerdem sorge Olympia für Teamgeist. „Damit zeigen wir, dass wir das als Team geschafft haben, und bringen wieder mehr Humor und Abwechslung in den Klinikalltag.“

Disziplinen passend zum Krankenhaus

Entstanden ist die Idee dazu in der Unternehmenskommunikation, die sich auch die Disziplinen wie Bürostuhlrudern oder Synchron-Fensterreinigen ausgedacht hat. „Die Disziplinen sind auf die Gegebenheiten in einem Krankenhaus angepasst“, erklärt Kommunikationsleiter Marc Raschke.

Den Start machte am 26. Juli aber erstmal der obligatorische Fackellauf vom Klinikum Nord zum Klinikum Mitte. Die Fackel – in diesem Falle aufblasbar und ohne echte Flamme – wurde dazu im Klinikum Nord in einer Nierenschale „entfacht“.

Seitdem werden täglich bis zum 6. August neue Videos auf der Internetseite des Klinikums sowie auf dem Youtube-Kanal veröffentlicht. Zwei Disziplinen wurden schon ausgespielt: Diensthandy-Weitstoß und In-den-Feierabend-Weitsprung.

20 Zentimeter machten den Sieg aus

Bei letzterem traten die beiden Mikrobiologinnen Jasmin Dürdoth und Sarah Paczkowski gegeneinander an. Von der Türschwelle in den Flur schaffte Dürdoth einen 134 Zentimeter weiten Sprung in den Feierabend – und holte sich um knapp 20 Zentimeter den Sieg vor ihrer Kollegin.

Am Mittwoch (28.7.) folgt dann das Bürostuhl-Rudern, am Donnerstag steht Boxen an. Cathrin Müller wiegelt hier aber schon mal ab – denn ernsthaft verletzt werden soll natürlich niemand: „Das ist natürlich alles witzig gemeint.“

Das Klinikum Dortmund ist inzwischen bekannt dafür, gerne an humoristischen Aktionen teilzunehmen. Im August 2019 sorgte das Klinikum durch seinen eigenen Tiktok-Kanal für Aufsehen.

Jeden Tag veröffentlicht das Klinikum Dortmund ein neues Video mit einer neuen Disziplin. Abrufbar sind die Videos auf der Internetseite der KDOlympics.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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