Diese drei Sonntage sollen verkaufsoffen sein

Termine festgezurrt

Die großen Dortmunder City-Händler, Gewerkschaft und City-Ring haben sich auf die verkaufsoffenen Sonntage für dieses Jahr geeinigt, zustimmen muss nun nur noch der Stadtrat, was in der Regel reine Formsache ist.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 17.03.2011, 19:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Westenhellweg zählt zu den beliebtesten Einkaufsstraßen in Dortmund. Die Zahlen zur Kaufkraft in Dortmund sind laut aktuellem Capital Städteranking allerdings ernüchternd.

Der Westenhellweg zählt zu den beliebtesten Einkaufsstraßen in Dortmund. Die Zahlen zur Kaufkraft in Dortmund sind laut aktuellem Capital Städteranking allerdings ernüchternd.

"Auf die Sonntagsöffnung im Januar 2012 verzichten wir", erklärt Peter Erb, Geschäftsführer von Karstadt und City-Ring-Vorstand. In diesem Jahr hätte sich der Termin aufgrund der günstigen Lage zum Neujahrstag angeboten, nächstes Jahr sei das jedoch anders. Daher hätten die Händler lieber wieder den Oktobertermin aufgenommen. Somit sei die Konstellation der verkaufsoffenen Sonntage ähnlich der vor zwei Jahren.Gewerkschaft ist einverstanden

  • am 2. Oktober zum Pfefferpotthastfest. Da der 3. der Tag der Deutschen Einheit ist, liegt der Termin besonders günstig;
  • am 6. November zum Hansemarkt;
  • am 4. Dezember, dem 2. Advent.

"Auf die Sonntagsöffnung im Januar 2012 verzichten wir", erklärt Peter Erb, Geschäftsführer von Karstadt und City-Ring-Vorstand. In diesem Jahr hätte sich der Termin aufgrund der günstigen Lage zum Neujahrstag angeboten, nächstes Jahr sei das jedoch anders. Daher hätten die Händler lieber wieder den Oktobertermin aufgenommen. Somit sei die Konstellation der verkaufsoffenen Sonntage ähnlich der vor zwei Jahren.Gewerkschaft ist einverstanden

Auch die Gewerkschaft kann mit dieser Einigung leben. Die Händler hätten auch zugesagt, sich bei den Öffnungszeiten im Zuge der Eröffnung der Thier-Galerie "nicht schwindelig machen zu lassen", so verdi-Sekretär Norbert Hüwel. Denn es sei damit zu rechnen, dass das Center zu Beginn "wilde Öffnungszeiten ausprobieren wird." Hüwel rechnet jedoch damit, dass sich die Zeiten letztlich auf 10 bis 20 Uhr einpendeln werden. Möglich sei auch ein langer Einkaufsabend bis 22 Uhr am ersten Freitag im Monat, wie ihn etwa das Center am Limbecker Platz pflege.

Keine Vorschriften

Auch Peter Erb rechnet damit, dass die Thier-Galerie zunächst einmal mit den Öffnungszeiten herumexperimentieren werde. Man werde sich das zunächst anschauen und dann müsse die Innenstadt überlegen, wie sie darauf reagiere. Vorschriften könne und wolle man jedoch keinem Händler machen.

 

 

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