Diese Stars der 90er-Jahre kommen nach Dortmund

Festival in der Westfalenhalle

In den Charts sind die Hits der 90er längst wieder angekommen, nahezu jede Disko der Stadt hat eine Eurodance-Party im Programm. Jetzt kehren die Stars dieser Zeit auf die große Bühne zurück. Am 22. April feiert das Format "Formel Eins 90er Live" Premiere. Wir zeigen, wer dabei ist. Aber Vorsicht - es besteht akute Ohrwurm-Gefahr.

DORTMUND

, 14.12.2016, 17:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit "It‘s my life" wurde er in den 90ern berühmt: Dr. Alban kommt im April nach Dortmund.

Mit "It‘s my life" wurde er in den 90ern berühmt: Dr. Alban kommt im April nach Dortmund.

Formel Eins, die Musiksendung der ARD, ist zu Beginn der 90er-Jahre eingestellt worden. Vor ein paar Jahren wurde sie wiederbelebt. Nun ist sie Namensgeber für das Treffen der 90er-Stars in der Westfalenhalle, veranstaltet von Gala Entertainment. Die Moderation übernimmt Mola Adebisi, der hatte vor 20 Jahren auch mal einen Song – „Shake That Body“ – in den Charts und ist als Moderator des Musiksenders Viva bekannt geworden. Das sind seine Gäste:

Dr. Alban: 

  • Erfolgszeit: Anfang bis Mitte der 90er.
  • Der Sänger: Alban Uzoma Nwapa wuchs in Nigeria auf, mit 18 Jahren zog er nach Schweden. Dr. Alban ist tatsächlich Doktor: Er hat Zahnmedizin studiert. 1992 veröffentlichter er „It‘s my life“ – Platz 1 in Deutschland, 1,6 Millionen verkaufte Titel.
  • Übrigens: Dr. Alban ist der Onkel von Ricard Wältken, die wiederum Sängerin der Girlgroup Tic Tac Toe war und in Dortmund geboren ist.
  • Größter Hit: 

Captain Jack:

  • Erfolgszeit: Mitte der 90er bis Mitte der 2000er.
  • Die Band: Ursprünglich bildeten Liza da Costa und Captain Durban die Band, die den Eurodance mitgeprägt hat. Durban wurde 1995 von Franky Gee abgelöst. Es folgten etliche Besetzungswechsel. Franky Gee starb 2005. Heute sind Bruce Lacy und Michelle Stanley Captain Jack.
  • Übrigens: Erfolgreich waren Captain Jack vor allem auch in Japan, viele Songs wurden nur dort veröffentlicht.
  • Größter Hit:

2Unlimited:

  • Erfolgszeit: Anfang bis Mitte der 90er.
  • Die Band: Hinter den Techno-Pop-Klängen stecken die Niederländer Ray Slijngaard und Anita Doth. Sie gehörten zu den ersten, die den Eurodance prägten. „No Limit“ erschien 1993, fünf Jahre später verkrachten sich die beiden, seit 2008 stehen sie wieder in Kontakt – und auf der Bühne.
  • Übrigens: In Deutschland hatte das Duo nie einen Nummer-1-Hit.
  • Größter Hit: 

La Bouche:

  • Erfolgszeit: Mitte bis Ende der 90er.
  • Die Band: Das Eurodance-Duo bildeten die amerikanische Sängerin Melanie Thornton und Rapper Lane McCray – sie waren in Europa genauso wie in Amerika erfolgreich. Thornton stieg 1998 aus und wurde als Solo-Künstlerin bekannt, sie starb 2001 bei einem Flugzeugabsturz in der Schweiz. McCray machte mit Natascha Wright weiter, deutlich weniger erfolgreich als vorher.
  • Übrigens: La Bouche ist französisch für der Mund.
  • Größter Hit:

Rednex:

  • Erfolgszeit: Mitte der 90er bis Anfang der 2000er.
  • Die Band: Das Musikprojekt wurde 1994 in Schweden ins Leben gerufen – Marie Joe, Ace, Snake und Maverick waren die Künstlernamen der vier Sänger. Über die Jahre gab es auch hier etliche Besetzungswechsel. Die Gruppe verband Eurodance mit Countrymusik. Ihr „Cotton Eye Joe“ von 1994 ist eine Coverversion eines amerikanischen Country-Liedes.
  • Übrigens: Rednex kommt vom amerikanischen Ausdruck Redneck, eine Beleidigung für Südstaatler. Die Band versuchte alle Klischees des Redneck zu verkörpern.
  • Größter Hit:

Vengaboys:

  • Erfolgszeit: Ende der 90er bis Anfang der 200er.
  • Die Band: Der niederländische DJ Van Diepen hatte die Idee zu den Vengaboys, als er mit einem Schulbus durch Spanien tourte und illegale Strandpartys veranstaltete. Die vierköpfige Gruppe hatte zehn Top-Ten-Hits in Europa.
  • Übrigens: Die Vengaboys haben bei Auftritten immer Playback gesungen.
  • Größter Hit: 

„Formel Eins 90er Live“ läuft am 22. April (Samstag) ab 19 Uhr in der Westfalenhalle 1. Stehplätze kosten 27,45, Sitzplätze 24,25 bis 25,35 Euro. Es gibt noch Restkarten an der Abendkasse. 

 

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