Döner ganz anders: Laden in der Innenstadt überrascht mit seinem Konzept

Ladeneröffnung

Dortmund hat genug Dönerläden? Das sehen Münsteraner Unternehmer anders. Mit einer besonderen Idee wollen sie eine Zielgruppe erobern, die Dönerläden normalerweise meidet.

von Paula Protzen, Bastian Pietsch

Dortmund

, 05.07.2020, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tapezierte Schaufenster des neuen Gustav Grüns in der Dortmunder Innenstadt

Hier kommt das „Gustav Grün“ hin: In die Kuckelke 8. © Christian Gerstenberger

Man könnte meinen, dass Dortmund ein gutes Angebot an Dönerläden hätte - insbesondere in der Innenstadt. Trotzdem nicht genug, dachten sich zwei Unternehmer aus Münster und holten die Bremer Kette „Gustav Grün“ nach Dortmund, wie Ruhr24 berichtet. Der Clou: Das ganze Angebot ist vegetarisch.

Die Bestellung funktioniert nach dem bekannten Baukasten-Prinzip: Kunden wählen eine Box oder eine Art Wrap, der dann mit Falafel, Potato Wedges oder veganem Dönerfleisch gefüllt wird.

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Wir wetten, dass du es niemals schaffen wirst alle Kombinationsmöglichkeiten durchzutesten #gustavgrün #gustavgruen

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Betreiber essen selbst Fleisch

Für die beiden Unternehmer Kerim und Anton Benoua ist die Restauranteröffnung nicht die erste. Bereits zwei Filialen in Münster und eine in Paderborn haben die Brüder laut Ruhr24 eröffnet.

In Dortmund soll es Ende Juli losgehen. An der Kuckelke und damit in der Nähe zur zentralen Stadtbahn-Haltestelle Reinoldikirche sind die Geschäftsräume des neuen Restaurants schon zu erkennen.

Übrigens: Kerim und Anton Benoua essen beide Fleisch. Gegenüber Ruhr24 gaben sie an, sich selbst die Herausforderung gestellt zu haben, kreativ vegan zu kochen - auch für Menschen, die Fleisch essen.

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