Dortberg-Haus steht endlich vor dem Verkauf

Hotel-Umbau

Nach jahrelangem Stillstand um den Umbau des Dortberg-Hauses in ein Hotel wird es nun konkret. Nächste Woche soll der Kaufvertrag für das Gebäude an der Katharinenstraße unter Dach und Fach gebracht werden. Bei der Erschließung kommt allerdings noch etwas auf die Stadt zu.

DORTMUND

, 04.02.2016, 14:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nächste Woche soll das Dortberg-Haus (l.) verkauft werden. Es wird nun endlich in ein Hotel umgebaut.

Nächste Woche soll das Dortberg-Haus (l.) verkauft werden. Es wird nun endlich in ein Hotel umgebaut.

Im Sommer 2015 hatte der Rat der Stadt den Verkauf der früher als Verwaltungssitz genutzten Immobilie an den Hamburger Investor B&L Real Estate beschlossen. 3,9 Millionen Euro soll das Geschäft der Stadt einbringen.

Die Hamburger wollen das aus den 30er Jahren stammende und denkmalgeschützte Gebäude in ein Hotel mit rund 200 Zimmern umbauen. Bei der Stadt geht man davon aus, dass der Kaufvertrag in der kommenden Woche beurkundet werden kann.

Stadt muss sich beteiligen 

Inzwischen haben sich beide Partner auch verständigt, wie das künftige Hotel erschlossen werden soll: Da die Sparkassenrampe aus Sicherheitsgründen nicht mitbenutzt werden kann, muss eine zweite Rampe gebaut werden. Sie führt Hotelgäste und Lieferanten von der Katharinenstraße in den rund 40 Stellplätze großen Innenhof des Hauses.

Klar ist: Die Stadt muss sich mit bis zu maximal 200.000 Euro an der Erschließung beteiligen – Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) und Thomas Pisula (CDU), Vorsitzender im Bauausschuss des Rates, haben vor rund zwei Wochen bereits eine Dringlichkeitsentscheidung unterschrieben.

Die Stadt geht von einem Baubeginn spätestens Anfang 2017 aus. Die Fertigstellung plant B&L eigenen Angaben zufolge Ende 2018.

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