Dortberg-Haus: Termin für Umbau zum Hotel steht

Gebäude an Katharinentreppe

Seit 13 Jahren steht das Dortberg-Haus an der Katharinentreppe leer - jetzt soll es mit neuem Leben gefüllt werden. Ein Hamburger Investor hat den ehemaligen Sitz des Planungsdezernates gekauft und bereitet den Umbau zu einem Hotel vor. Nun steht fest, wann die Arbeiten starten.

DORTMUND

, 01.08.2017, 17:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Es sieht danach aus, als sollte im Herbst endlich der Umbau des Dortberg-Hauses zum Hotel beginnen.

Es sieht danach aus, als sollte im Herbst endlich der Umbau des Dortberg-Hauses zum Hotel beginnen.

Das Baugerüst am historischen Dortberghaus neben der Sparkassenzentrale lässt erste Zweifler verstummen: „In diesem Spätherbst“ will die Hamburger B&L-Gruppe als neuer Eigentümer mit dem Umbau in ein Hotel der 3-Sterne-Plus-Kategorie starten.

Satte 13 Jahre stand das Gebäude an der Katharinenstraße leer. Mitte 2004 waren die Mitarbeiter des städtischen Planungsdezernates mit Sack und Pack ausgezogen – auch damals hatte ein Projektmanager die Stadt von seinen Hotelplänen überzeugen können. Am Ende des Tages landeten seine Ideen ebenso im Papierkorb wie die eines weiteren Entwicklers.

Eröffnung ist für Frühjahr 2019 geplant

Inzwischen haben die Immobilienprofis der Hamburger B&L-Gruppe das Gebäude für 3,9 Millionen Euro von der Stadt gekauft. Nach diversen Gesprächen mit der Sparkasse um die Tiefgaragenzufahrt bereiten die Hamburger in diesen Wochen die Ausschreibung für den Generalunternehmer vor.

„Im kommenden Spätherbst wollen wir mit dem Umbau starten“, sagt B&L-Sprecher Michael Epping auf Anfrage. Die Eröffnung des Hauses, ursprünglich für Herbst 2018 vorgesehen, ist nun „für Frühjahr 2019“ geplant.

Intercity-Hotel mit 229 Betten

So weit hat es keines der Vorgängerprojekte geschafft. 229 Betten soll das Haus haben, das von der Intercity-Hotel GmbH betrieben werden soll, einer Tochter der Steigenberger-Hotel-Gruppe. Die Investitionskosten für den Umbau ließ Epping auf Nachfrage offen – ganz billig dürfte es nach Einschätzung von Experten jedoch nicht werden, das denkmalgeschützte Gebäude aus den 30er Jahren in ein Hotel umzufunktionieren. „Dazu werden noch Gespräche stattfinden“, betont Epping.

Im Innenhof des Dortberghauses werden zu ebener Erde 33 Stellplätze angelegt. Die Erschließung erfolgt über eine noch zu bauende Rampe, die parallel zur benachbarten Tiefgaragenzufahrt verläuft. Die Stadt hatte sich verpflichtet, maximal 200.000 Euro zu den Erschließungskosten beizusteuern.

Keine Bedenken mehr bei Sparkasse und Stadt

Die Abstimmungsgespräche mit der Sparkasse sind inzwischen beendet. „Wir haben alles geklärt“, sagt Sparkassen-Sprecherin Jeanette Bludau. „Von unserer Seite gibt es keine Bedenken mehr.“ Vonseiten der Stadt auch nicht: Im März hat B&L die Baugenehmigung erhalten.

Die Hamburger sind für Dortmund kein unbeschriebenes Blatt: Sie haben das ehemalige Quelle-Haus am Westenhellweg gebaut.

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