Corona-Zahlen gehen nur in einem Dortmunder Hotspot zurück

mlzInfektionslage in den Stadtbezirken

Seit Monaten gibt es in Dortmund zwei Corona-Hotspots - doch in einem von ihnen gehen nun die Ansteckungszahlen zurück. Dafür steigen die Zahlen in einem anderen Stadtbezirk stärker.

Dortmund

, 16.09.2020, 03:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie sind die Corona-Zahlen in Dortmunds Stadtteilen? Einmal im Monat veröffentlicht die Stadt Daten zur Entwicklung des Infektionsgeschehens in den zwölf Stadtbezirken von Dortmund.

Seit der ersten Auswertung dieser Art im Juli sind die Nordstadt und der Stadtbezirk Eving die am stärksten betroffenen Stadtbezirke: Seit dem ersten Auftreten des neuartigen Coronavirus in Dortmund haben sich insgesamt 386 Nordstädter und 152 Menschen aus dem Stadtbezirk Eving mit Covid-19 angesteckt - umgerechnet auf Fälle pro 10.000 Einwohner sind das 65 (Nordstadt) beziehungsweise 40 (Eving, alles: Stand: 15.9., 19 Uhr).

Doch während sich in der Nordstadt in den vergangenen vier Wochen ähnlich viele Menschen positiv auf Covid-19 getestet wurden wie im Vergleichszeitraum von Mitte Juli bis Mitte August (92 im Vergleich zu 87), scheint sich das Infektionsgeschehen in Eving etwas zu beruhigen: Dort gab es ein knappes Drittel weniger bestätigte Corona-Neuinfektionen (27 anstatt 39).

Gleiches ist im am drittstärksten betroffenen Stadtbezirk, der Innenstadt-Ost, zu beobachten. Dort, wo sich seit Beginn der Pandemie 31 Menschen pro 10.000 Einwohner nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus ansteckten, sind die Neuinfektionszahlen um gut 30 Prozent zurückgegangen.

Einen gegenläufige Trend gibt es in der benachbarten Innenstadt-West, zu der neben großen Teilen der City auch das Kreuz-, das Klinik- und das Saarlandstraßenviertel gehören, ebenso Dorstfeld. Dort gab es in den vergangenen vier Wochen 27 bestätigte neue Corona-Fälle - ein Plus von 42 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum von Mitte Juli bis Mitte August (19 Neuinfektionen).

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Die Veränderungen innerhalb der einzelnen Stadtteile haben jedoch nur eine begrenzte Aussagekraft. Da die absoluten Zahlen in den meisten Stadtbezirken relativ gering sind, können schon einzelne Ereignisse wie ein Corona-Ausbruch in einer größeren Familie spürbare Auswirkungen auf die Gesamtzahlen haben.

Insgesamt stabiles Corona-Infektionsgeschehen in Dortmund

Insgesamt bleibt das Infektionsgeschehen in Dortmund stabil: Insgesamt kamen von Mitte August bis Mitte September 340 Neuinfektionen dazu. Von Mitte Juli bis Mitte August waren es 353 bestätigte Fälle gewesen.

Der am wenigsten von der Corona-Pandemie betroffene Stadtteil Dortmunds bleibt Scharnhorst: Hier gab es bisher lediglich 19 Infizierte pro 10.000 Einwohner, knapp gefolgt von Brackel und Lütgendortmund mit 20 beziehungsweise 21 Infizierten pro 10.000 Einwohner.

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