Dortmund bekommt 400 neue Ladestationen für Elektroautos bis 2022

Elektromobilität

Das Projekt NOX-Block ist heute an der Lippestraße im Dortmunder Kaiserstraßenviertel gestartet. Das Ziel: Bessere Luft im Ballungsgebiet und mehr umweltfreundlicher Verkehr.

von Joshua Schmitz

Dortmund

, 03.12.2019, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmund bekommt 400 neue Ladestationen für Elektroautos bis 2022

Der Tankdeckel eines Elektroautos. © dpa

In Zusammenarbeit mit den Städten Schwerte und Iserlohn, dem Unternehmen Ubitricity und den Universitäten Dortmund und Wuppertal wurde in Dortmund der erste öffentliche Ladepunkt für Elektroautos in Betrieb genommen.

Das Projekt NOX-Block hat das Ziel die Stickoxidwerte in Ballungsgebieten zu verringern und die Elektromobilität in den Städten zu fördern.

Laden an der Straßenlaterne

Bis 2022 will die Stadt bis zu 400 Ladepunkte in Straßenlaternen überall im öffentlichen Raum von Dortmund integrieren. Damit soll auch Privatpersonen, die keine eigene Garage besitzen, eine Möglichkeit gegeben werden, Elektroautos zu nutzen.

Dortmund bekommt 400 neue Ladestationen für Elektroautos bis 2022

Das „Smart Cable" soll das Laden der E-Autos an den neuen öffentlichen Stationen erleichtern. © Stadt Dortmund

Deshalb werden die Ladepunkte vor allem in Laternen in verdichteten Wohngebieten installiert. Mit einem „Smart Cable“, einem Kabel mit integrierter Messtechnik, soll das Auto schnell und zuverlässig an jedem beliebigen dieser Punkte geladen werden können.

E-Mobilität soll attraktiver werden.

Das Projekt ist nur ein Teil einer kommunalen Lösungsstrategie, um E-Mobilität attraktiver zu machen. Auch Ladesäulen anderer Anbieter befinden sich aktuell im Aufbau.

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Das Projekt soll helfen, die Luftqualität zu verbessern. Gerade in deutschen Ballungsräumen wird die Stickstoffkonzentration nach wie vor überschritten. Besonders problematisch sind Städte mit vielen Pendlern.

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