Dortmund bietet weites Feld für Radler

05.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lanstrop Trotz des verhangenen Tages fanden sich 18 Unentwegte der Siedlergemeinschaft Lanstrop auf dem Parkplatz an der Kleingartenanlage zu einer Radtour ein. Ein Blick gen Himmel verhieß allerdings nichts Gutes.

Alle Teilnehmer waren auf schlechtes Wetter eingerichtet, und so startete das Vorstandsmitglied Hans Guder, der auch dieses Mal die Tour fachmännisch ausgearbeitet hatte, die Fahrt in Richtung Süden. Die Wege führten abseits vom Autoverkehr über Kurl, Asseln, Brackel, Wambel, Gartenstadt Richtung Hörde.

Nieselregen

Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, welche Möglichkeiten es gibt, mit dem Fahrrad quer durch Dortmund zu fahren, ohne sich auf den öffentlichen Straßen bewegen zu müssen. Es sollte aber auch nicht verschwiegen werden, dass sich die Radler hin und wieder unter einen Baum oder Brückenbogen stellen mussten, bis der Nieselregen vorbeigezogen war. In der großen Pause erwartete der Wirt der Hue-Gartenanlage die Lanstroper mit einem leckeren Pichelsteiner-Eintopf.

Gesättigt und ausgeruht ging es dann wieder in Richtung Heimat. Wer glaubte, es gehe nun nur bergab, wurde eines Besseren belehrt. Die Wege abseits der Straßen führten über Körne, Richtung Borsigplatz, an der Metro vorbei weiter nach Scharnhorst, Grevel und Lanstrop. Es hat allen wieder großen Spaß gemacht. Und ein wenig stolz waren sie auch: Denn sie hatten 40 Kilometer geschafft, ohne wie die Profis einen Sponsor zu benötigen.

Lesen Sie jetzt