Dortmund erreicht heute Inzidenz von 100 - weitere Bundeswehrhilfe erbeten

Corona-Pandemie

Dortmund hat in der Corona-Pandemie eine Inzidenz von 100 erreicht. Die Stadt ruft einen weiteren Zug von Bundeswehrsoldaten zur Hilfe.

Dortmund

, 23.10.2020, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmund bittet die Bundeswehr um mehr Hilfe.

Dortmund bittet die Bundeswehr um mehr Hilfe. © dpa

Angesichts des weiteren Anstiegs von Corona-Infektionen auf mehr als 200 Neuinfektionen am Tag bleibe die Kontaktverfolgung das wichtigste Mittel, um Infektionsketten zu unterbrechen, unterstrich Daniela Schneckenburger am Freitag, 23.10., aktuelle Leiterin des städtischen Krisenstabs in Dortmund.

Neben einem weiteren Zug von 20 Bundeswehrsoldaten soll auch das städtische Personal zur Kontaktnachverfolgung aus anderen Abteilungen aufgestockt werden. Die Stadt brauche insgesamt rund 200 Mitarbeiter, um die zeitnahe Kontaktverfolgung bei einer Inzidenz von 100 zu bewältigen. Die Zahl von 200 Mitarbeitern werde man Mitte nächster Woche erreichen, erklärte Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes.

Heike Tassilo, stellv. Leiterin des Ordnungsamtes, hat angekündigt, dass auch die Kontrollen noch einmal verstärkt werden mithilfe von Personal auch aus anderen Abteilungen und auch mithilfe der Polizei.

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