Stadt im Fernsehen

Dortmund in den Tagesthemen: Bericht über fast vergessene Gruppe

Die ARD-Nachrichten haben über Dortmund berichtet: In dem Beitrag geht es um eine in der Pandemie beinahe übersehene Gruppe junger Menschen. Von ersten Lockerungen profitieren bislang nur wenige von ihnen.
Caren Miosga hat den Beitrag über Dortmund in den ARD-Tagesthemen anmoderiert. © picture alliance/dpa

Sie seien „doppelt gestraft“, sagt Tagesthemen-Moderatorin Caren Miosga in ihrer Anmoderation zu einem aktuellen Beitrag über die fast vergessene Gruppe aus Dortmund.

Die Rede ist von: Studierenden.

Sogar die Tagesthemen berichten über sie – eine angesichts der Pandemie fast vergessene Gruppe junger Menschen, die es auch in Dortmund gibt. © TU Dortmund © TU Dortmund

Drei Semester lang nicht an der Universität

Sie seien vermutlich zu jung, als dass alle von ihnen schon geimpft seien, und fühlten sich eingesperrt. Denn: Die Hörsäle seien „im dritten Semester nacheinander“ weiterhin verwaist.

Sport-Studentinnen und -Studenten gehören zu den ersten an der TU Dortmund, die wieder gemeinsam in der Sporthalle trainieren dürfen. „Die Bewegung hat mir schon sehr gefehlt“, sagt Studentin Pia Krippendorf in der Reportage.

Sportdozentin Carina Thomas merkt die fehlende Praxis der Sport-Studierenden und hofft, dass sich die „Defizite“ mit der Zeit ausgleichen werden.

Die rund 33.000 Studierenden der TU Dortmund lernen größtenteils weiterhin digital.

Sie fühlen sich von der Politik vergessen

Pia Krippendorf studiert ihre Grundschulfächer Mathe und Deutsch immer noch von zu Hause aus. Neben ihrem Zimmer bereitet ihr Freund und Maschinenbaustudent Nico Schneider eine Projektarbeit vor.

Er ist frustriert, kann nicht nachvollziehen, dass Arbeiten im Großraumbüro möglich ist, Studieren und Prüfungen Ablegen im Hörsaal aber nicht.

Vielleicht profitieren bald auch die Studierenden der TU Dortmund von den niedrigen Inzidenzwerten und können, wie hier zur Einweihung der neuen Sportanlage 2019, wieder gemeinsam kicken. © TU Dortmund © TU Dortmund

Beide fühlen sich von der Politik vergessen, heißt es im Beitrag. Pia Krippendorf ist sich sicher, dass sie wegen der Pandemie ein Semester „dranhängen muss“.

Hoffnung auf bessere Zeiten haben sie trotzdem – „mit mehr Präsenz und weniger Laptop“.

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