Dortmund auf Top-Platz: Nirgendwo gibt es so viel Wohnfläche fürs Geld

Wohnflächen-Analyse

Für 200.000 Euro bekommt man als Käufer in Dortmund fast immer noch so viel Wohnfläche wie vor 10 Jahren. Im Vergleich steht die Stadt damit dreimal so gut da wie München.

von Daniel Reiners

Dortmund

, 18.06.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Wohnraum, den man für einen bestimmten Preis in Dortmund als Käufer bekommt, hat sich laut neuer Immowelt-Analyse in den letzten 10 Jahren nur unwesentlich verringert.

Der Wohnraum, den man für einen bestimmten Preis in Dortmund als Käufer bekommt, hat sich laut neuer Immowelt-Analyse in den letzten 10 Jahren nur unwesentlich verringert. © Dieter Menne (Archiv)

Vor 10 Jahren bekam man in Dortmund für einen Kaufpreis von 200.000 Euro rund 110 Quadratmeter Wohnfläche. Aktuell sind es immer noch 98. Das ist so viel Fläche wie in keiner anderen untersuchten deutschen Großstadt. Das geht aus einer neuen Analyse der Immowelt AG hervor.

Verglichen wurde, wie sich die Wohnfläche, die Käufer für ein Budget von 200.000 Euro bekommen können, in 14 deutschen Städten verändert hat.

Den größten Unterschied habe es demnach in Berlin gegeben. Statt für 100 Quadratmeter wie vor 10 Jahren reichten 200.000 Euro aktuell nur noch für rund 58 Quadratmeter.

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Auch in München (-41 Quadratmeter), Hannover (-17 Quadratmeter) und Stuttgart (-35 Quadratmeter) hätte sich die für den Preis angebotene Wohnfläche stark reduziert.

Budget reicht immer seltener für eigene Wohnung

„Aufgrund der rasant steigenden Preise reicht vielen Familien ihr Budget nicht mehr aus, um eine großflächige Wohnung in der Stadt zu kaufen", kritisiert Cai-Nicolas Ziegler, CEO der Immowelt.

In Dortmund allerdings scheint laut Immowelt-Vergleich dieses Problem noch nicht an der Tagesordnung zu stehen. Für das gleiche Geld bekommen Käufer in Dortmund mehr als dreimal so viel Fläche wie etwa in München. „Eine Familie kann sich in Dortmund nach wie vor eine große Wohnung mit 3 bis 4 Zimmern leisten“, heißt es.

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