Dortmund wird die Heimat der Ballsportarten

Neue Messe „BaSpo“

Eine Messe nur für Ballsportarten. Dass darauf vorher keiner gekommen ist, konnte Ali Celik selbst nicht glauben. Im Sommer startet die BaSpo in Dortmund - auch mit prominenter Hilfe. Ist die Messe eine einmalige Sache? Und was hat Dortmund davon? Unser Fragen und Antworten.

DORTMUND

, 07.11.2017, 19:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ballsport ist auch, aber mehr als Fußball: Der Veranstalter der Baspo Ali Celik (4.v.r.) mit Mitarbeitern und Botschaftern am Dienstag bei der Auftaktveranstaltung im Deutschen Fußballmuseum.

Ballsport ist auch, aber mehr als Fußball: Der Veranstalter der Baspo Ali Celik (4.v.r.) mit Mitarbeitern und Botschaftern am Dienstag bei der Auftaktveranstaltung im Deutschen Fußballmuseum.

Worum geht es?

Die Ballsportmesse „BaSpo“ findet vom 29. Juni bis zum 1. Juli in den Dortmunder Westfalenhallen statt. Es ist die erste Messe, auf der sich quasi alle Ballsportarten und sogar der Eishockey treffen, voneinander profitieren und sich der Jugend vorstellen können.

Wieso denn Eishockey?

„Die Kids fangen meist auf der Straße mit einem Schläger und einem Ball an“, erklärt Eishockeyspieler Daniel Pietta von den Krefeld Pinguins. Deshalb könne man Eishockey schon zu den Ballsportarten zählen. Pietta ist einer von bislang 19 Botschaftern der Messe.

Was machen die Botschafter?

Die Botschafter sollen die Idee der Messe in die Öffentlichkeit tragen. Ali Celik ist ganz ehrlich, wenn er sagt: „Wir hoffen natürlich auch, dass die Sportler uns mit dem einen oder anderen Social-Media-Beitrag unterstützen.“ Geld ist laut Celik nicht die erste Intention, wenn die BaSpo mit potentiellen Botschaftern spricht.

Wer ist noch als Botschafter dabei?

Die Fußballprofis Neven Subotic, dessen Stiftung beim Eintrittskartenverkauf mit 50 Cent pro Ticket partizipiert, Marcel Risse (1. FC Köln) und Lewis Holtby (Hamburger SV) sind für den Fußball als Messebotschafter mit an Bord. Hinzu kommen Andrea Petkovic für das Tennis, Dominik Klein und Christian Schwarzer für den Handball, die Volleyball-Nationalspieler Louisa Lippmann, Leonie Schwertmann und Jan Zimmermann, der ehemalige Basketball-Nationalspieler und heutige Trainer Denis Wucherer, der Golfer Ralf Bockstedte, die Tischtennisspieler Sophia Klee, Sandra Mikolaschek und Jochen Wollmert sowie der Minigolf-Weltmeister (!) Achim Braungart Zink.

Wie wird die Messe aussehen?

Es gibt drei Bereiche! Den Shoppingbereich, den Erlebnisbereich und das Forum. In ersterem werden Produkte aus dem Ballsport angeboten. Im Erlebnisbereich können neue und alte Sportarten ausprobiert werden. Zudem sind hier die Stars der jeweiligen Sportarten zu bestaunen. Im Forum sollen Vorträge aus der Wissenschaft, über Ernährung oder Digitales, allen Zuschauern präsentiert werden.

Ist die Messe eine einmalige Sache?

Nein, die Westfalenhallen Dortmund GmbH haben die BaSpo sofort mit einem 5-Jahresvertrag ausgestattet.

Wer ist der Veranstalter der BaSpo?

Ali Celik, Geschäftsmann aus Krefeld. Hat früher als Krankenpfleger gearbeitet und weiß deshalb, was die Menschen wollen. In diesem Fall: eine Ballsportmesse.

Und was hat Dortmund davon?

Hoffentlich ein paar Tausend Übernachtungen mehr pro Jahr. Das hofft zumindest die Wirtschaftsförderung der Stadt, die Dortmund immer mehr als Tourismusstandort etablieren will: „Die BaSpo ist ein weiterer Anlass nach Dortmund zu kommen“, sagt Frank Gutzmerow von der Wirtschaftsförderung.

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