Dortmunder (24) rast mehr als dreimal so schnell wie erlaubt über den Wall

Illegales Rennen

Schon wieder ist ein Raser mit 100 Kilometern pro Stunde von der Polizei auf dem Dortmunder Wall erwischt worden. Dabei waren die gezielte Kontrollen am Wall in dieser Nacht schon abgeschlossen.

Dortmund

, 14.04.2021, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Fokus der Polizei stand in der Nacht zu Mittwoch (14.4.) erneut der Dortmunder Wall, weil dieser laut Polizei immer wieder als Rennstrecke und Treffpunkt für die Poser-, Raser- und illegale Tuningszene genutzt wird. Bei Kontrollen seien zahlreiche Platzverweise ausgesprochen und ein illegales Rennen gestoppt worden, heißt es in einer Mitteilung.

Zwischen 0 und 1.50 Uhr seien insgesamt 44 Fahrzeuge und 52 Menschen kontrolliert worden. 48 Platzverweise seien ausgesprochen, drei Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt worden.

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Nicht weiter ging es für einen 34-jährigen Dortmunder: Laut Polizei saß er wohl unter Drogeneinfluss am Steuer – auf der Wache sei eine Blutprobe entnommen worden. Sein 28-jähriger Beifahrer habe zudem eine größere Menge verschreibungspflichtiger Medikamente sowie ein verbotenes Messer bei sich gehabt.

Mehr als dreimal so schnell über den Wall

Nach Abschluss der Kontrollen sei dann noch ein 24-jähriger Dortmunder mit seinem Audi aufgefallen: Mehrmals habe er auf bis zu 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt – bei erlaubten 30.

Die Polizisten hielten ihn an. Ende vom Lied: Sein Führerschein, das Auto sowie sein Handy und das seines Beifahrers seien einkassiert worden. Den Dortmunder erwartet ein Strafverfahren.

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