Dortmunder Abenteurer zurzeit im Iran unterwegs

Mongol Rallye

15.000 Kilometer mit dem Auto von England nach Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Start in Dortmund. Seit dem 22. Juli sind Roland Bracht und Wolfgang Beyer bereits unterwegs. Jetzt sind sie im Iran. Wir beschreiben ihren Weg.

DORTMUND

von Von Eike Risto

, 02.08.2011, 11:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunder Abenteurer zurzeit im Iran unterwegs

Richard Bracht und Wolfgang Beyer sind derzeit auf dem Weg nach Ulan Bator, der Hauptstadt in die Mongolei.

  • Vor dem offiziellen Start: Bereits einen Tag vor dem offiziellen Rennbeginn die erste Panne. Bei der Anreise zum Rallyestart in Goodwood, England, geht den beiden in Belgien der Sprit aus. Selbst Schuld, Warnlampe nicht beachtet. Der Pannenservice hilft schnell weiter, so dass Bracht und Beyer die letzte Fähre nach England schaffen.
  • Tag 1: Rallyestart in Goodwood, außer den „Spendobels“ sind noch etwa 250 weitere Teams am Start, darunter sogar einige aus den USA, Korea und Australien.
  • Tag 5: An der Grenze Ungarn/Slowakei werden die beiden ohne Vignette erwischt. Strafe: 140 Euro. Der Grenzbeamte freut sich über 20 Euro fürs Sparschwein und lässt die beiden passieren.
  • Tag 7: Grenze Griechenland/Türkei: „Wohl eine der bedenklichsten Grenzen in Europa. Man muss durch ein Wasserbecken fahren, um seine Reifen vom Boden des Nachbarlandes zu reinigen“, schreibt Bracht. Deutsche sind aber herzlich willkommen. Die Grenzer verzichteten auf Fahrzeugkontrollen und spendierten sogar Kekse.
  • Tag 9: Türkei. In den anatolischen Bergen werden die „Spendobels“ herzlich aufgenommen. „Die Gastfreundschaft in der Türkei ist überwältigend.“
  • Tag 10: Der Iran ist erreicht. Ab hier weichen Straßen sandigen Pisten. Jetzt geht das Abenteuer richtig los.
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