Dortmunder dreht neuen Ruhrgebietsfilm mit Ralf Richter

Vorlage von Frank Goosen

Nachschub für Fans des Ruhrgebietsfilms: Der Dortmunder Regisseur Matthias Kutschmann feilt gerade am Drehbuch zu "Radio Heimat - Damals war auch scheiße!" Als Vorlage dienen zwei Bücher von Frank Goosen. Der Streifen soll die Nachfolge des Kultfilms "Bang Boom Bang" antreten - und Kalle Grabowski alias Ralf Richter ist auch dabei.

DORTMUND

, 17.02.2015, 01:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schauspieler Ralf Richter will einen neuen Ruhrgebietsfilm drehen.

Der Schauspieler Ralf Richter will einen neuen Ruhrgebietsfilm drehen.

Ein neuer Ruhrgebietsfilm entsteht – und wenn es nach dem Regisseur, dem Dortmunder Matthias Kutschmann (kl. Foto links), geht, könnte der Film die Nachfolge des letzten großen Ruhrpott-Kultfilms „Bang Boom Bang“ von 1999 antreten. „Radio Heimat – Damals war auch scheiße!“ soll der Film heißen, bis Ende des Jahres fertig sein und 2016 erscheinen. 

Gedreht werde voraussichtlich hauptsächlich in Bochum, sagte Kutschmann gestern auf Anfrage. Doch auch Drehorte in Dortmund seien denkbar: „Der U-Turm ist zum Beispiel nicht ausgeschlossen.“ Der Kultfilm „Bang Boom Bang“ von Peter Thorwarth wurde in Unna und Dortmund gedreht. 

Szene aus „Bang Boom Bang“

Matthias Kutschmann, der beim aktuellen Geierabend Co-Regie geführt hat und als Kunstfigur Horst Schulze Entrum Kabarett macht, hat auch das Drehbuch zum Film geschrieben, auf der Basis der beiden Frank-Goosen-Bücher „Radio Heimat“ und „Mein Ich und sein Leben“.

Ralf Richter im Dortmunder U?

Die typischen, kultigen Ruhrgebietsgesichter sollen dabei sein, sagte Kutschmann: Zum Beispiel Ralf Richter, der den Kalle Grabowski in „Bang Boom Bang“ gespielt hat, und Jochen Nickel. Inhaltlich übernimmt der Film den Ich-Erzähler Frank aus den Goosen-Büchern und seine Kumpels Mücke, Pommes und Spüli. 

Der rote Faden ist deren Suche nach der ersten großen Liebe im Ruhrgebiet der 80er-Jahre – und der Vergleich dazu, wie es ihre Eltern in den 60ern gemacht haben. Mit-Produzent ist Adolf Winkelmann, der zusammen mit Peter Thorwarth und Chef-Produzent Christian Becker zurzeit noch inhaltlich am Drehbuch feilt. Der Film befinde sich aktuell in der Finanzierungsphase, gedreht werde im Sommer. 

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