Dortmunder haben kein Interesse an der Impfung

Schweinegrippe

DORTMUND Der Stoff gegen die Schweinegrippe ist auf dem Markt, aber die Dortmunder warten ab. Kein Ansturm auf die Praxen, das Interesse tendiert gegen Null. Stattdessen grassiert die Angst vor den Nebenwirkungen.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 28.10.2009, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abwarten und sehen, wie es den anderen nach der Schweinegrippe-Impfung geht, wollen viele Ascheberger.

Abwarten und sehen, wie es den anderen nach der Schweinegrippe-Impfung geht, wollen viele Ascheberger.

Mit den Verstärkern können die Nebenwirkungen kräftiger ausfallen. Es sind übrigens die gleichen, wie bei der Impfung gegen die saisonale Influenza: Schwellung am Arm rund um die Einstichstelle, Kopfschmerzen, leichte Grippe-Symptome.

Sie haben den positiven Effekt, dass sie wahrscheinlich auch dann noch eine vorbeugende Wirkung haben, sollte das H1N1-Virus mutieren.

Ohne Risikofaktoren wie Asthma oder Übergewicht sollten sie auf den anderen Impfstoff ohne Wirkstoff-Verstärker warten, der noch nicht zugelassen ist. Risikobehaftete sollten ihren Arzt fragen.

Erst zu einem späteren Zeitpunkt. Jeder Patient wird erfasst.

326. Davon waren 151 Patienten jünger als 30 und nur drei älter als 60.

9590 für diese Woche, nur 3510 in der nächsten.

Von 350 Bewohnern zweier Altenheime im Süden der Stadt lassen sich gerade einmal zwölf impfen.  

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