Dortmunder Händler gehen gegen Geldwäscher vor

Themen der digitalen Sonntagszeitung

Der Ring beim Juwelier kostet 12.000 Euro, der Kunde zahlt in bar. Schnell kann da der Verdacht auf Geldwäsche aufkommen. Ein verschärftes Gesetz verpflichtet Händler, genau das zu verhindern – auch in Dortmund.

DORTMUND / LÜNEN / SCHWERTE

von Jennifer Hauschild

, 04.11.2017, 20:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch die Händler in der Innenstadt müssen gegen Geldwäscher vorgehen - sie sind gesetzlich zur Prävention verpflichtet. Foto: Schaper

Auch die Händler in der Innenstadt müssen gegen Geldwäscher vorgehen - sie sind gesetzlich zur Prävention verpflichtet. Foto: Schaper © digital

Das sind die Themen der digitalen Sonntagszeitung:


Im Kampf gegen Geldwäscher: Den Kleinwagen für 12.000 Euro in bar gezahlt. Das mag seltsam erscheinen – muss das Geld deswegen aus kriminellen Geschäften stammen? Ein verschärftes Gesetz verpflichtet Händler, Geldwäsche zu verhindern. Manche Dortmunder Kaufleute zeigen Verständnis, andere sind genervt.

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