Dortmunder kommt mit Ninja-Stöcken zur Bundespolizei

Hauptbahnhof

Ist ein Nunchaku, wie es oft in Ninja-Filmen zu sehen ist, eine Waffe, oder nicht? Ein Dortmunder wollte es genau wissen und ging zur Bundespolizei. Die hatte eine unangenehme Antwort.

Dortmund

19.04.2020, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Nunchaku besteht aus zwei Stöcken, die mit einer Kordel oder Kette miteinander verbunden sind.

Ein Nunchaku besteht aus zwei Stöcken, die mit einer Kordel oder Kette miteinander verbunden sind. © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Ein Nunchaku ist ein Gegenstand, wie er oft in Ninja-Filmen zu sehen ist: zwei etwa ellenlange Stöcke, die über eine Kette miteinander verbunden sind. Der Kämpfer wirbelt sie in der Regel gekonnt herum, bevor der eigentliche Angriff erfolgt.

Einen solchen Gegenstand hatte auch ein 28-jähriger Dortmunder dabei, der sich aber laut einer Pressemitteilung der Bundespolizei von Sonntag unsicher war, ob das Gerät vielleicht verboten ist. Er traf jedenfalls am Samstagnachmitag bei den Bundespolizisten in der Wache am Hauptbahnhof ein, um sich über den waffenrechtlichen Status seiner Waffe beraten zu lassen.

Bundespolizisten stellen Gegenstand sicher

Er übergab das Nunchaku den Bundespolizisten. Und die reagierten: „Die Polizisten ordneten seinen Gegenstand auch, wie gewünscht, umgehend ein und stellten ihn sofort sicher“, heißt es in der entsprechenden Mitteilung.

Denn tatsächlich sei es rechtlich verboten, ein Nunchaku mit sich zu führen. Die Bundespolizisten klärten den 28-Jährigen, der freiwillig in die Wache kam, nicht nur auf, sondern leiteten auch ein Strafverfahren gegen ihn ein. Danach konnte der Mann die Wache der Bundespolizei, ohne Nunchaku, wieder verlassen.

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Eigentlich sprachen Bundespolizisten einen Mann am Dortmunder Hauptbahnhof an, weil er hilfebedürftig aussah. Doch dann entdeckten sie Waffen. Auch ein gesucher Mann ging ihnen ins Netz.

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