Dortmunder Schiedsleute machen ihre Arbeit so noch bekannter

Schiedsleute

„Viele Bürger wissen gar nicht, dass es fast in jedem Vorort Schiedsleute gibt“, ist aus Reihen der Dortmunder Schiedsleute zu hören. Mit einer Personalentscheidung wollen sie das ändern.

Kurl

26.05.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bernhard Dickhut ist zum Öffentlichkeitsbeauftragten der Dortmunder Schiedsleute ernannt worden

Bernhard Dickhut ist zum Öffentlichkeitsbeauftragten der Dortmunder Schiedsleute ernannt worden. © privat

Der Vorstand des Bundes deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Bezirk Dortmund, hat als neuen Beauftragten für die Öffentlichkeit den Schiedsmann, Bernhard Dickhut aus Kurl berufen.

„Diese Aufgabe ist besonders wichtig“

„Diese Aufgabe ist besonders wichtig. Viele Bürger wissen gar nicht, dass es fast in jedem Vorort oder in jedem Dorf Schiedsleute gibt“, erläutert Udo Villwock, Schiedsmann aus Derne und stellvertretender Vorsitzender der Bezirksvereinigung.

„Konflikte sind oft einfach und günstig zu klären“

Wolfram Hendrik Köster, Beisitzer für Dortmund fügt an: „Konflikte unter Nachbarn sind ärgerlich. Aber mit Unterstützung von Schiedsleuten einfach und günstig klärbar. Es wäre schön, wenn das mehr Nachbarn wüssten.“ Dabei gibt es die Bezirksvereinigung Dortmund bereits seit fast 70 Jahren.

„Wir zeigen, wie man das hinkriegt“

„Gerade in Zeiten von Hass und Drohungen zeigen wir Schiedsleute, dass es auch Verständigung und Miteinander gibt. Vor allem zeigen wir, wie man das hinkriegt“, ergänzt Bernhard Dickhut.

Jetzt lesen

Zu seinen vordringlichen Aufgaben gehört es, Kontakt zu den Medien aufzubauen, Informationen aufzubereiten und Kontaktstelle zu sein. „Wir setzen auf eine gute Zusammenarbeit“, betonen alle drei.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt