Ohne Maske, ohne Fahrschein: Schlafender Dortmunder (39) in S4 festgenommen

Bundespolizei

Die Bundespolizei hat am Freitag (11.12.) einen Dortmunder in der S4 festgenommen. Er fiel den Beamten auf, weil er ohne Maske in dem Zug schlief. Das war aber nicht der Grund für die Festnahme.

Dortmund

13.12.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 39-jähriger Mann aus Dortmund ist am Freitagabend (11. Dezember) von der Bundespolizei in der S4 festgenommen worden. Er wurde kontrolliert, da er eingeschlafen war, keinen Mund-Nasen-Schutz trug und keine gültige Fahrkarte hatte.

Die Bundespolizei schreibt in einer Pressemitteilung, dass der schlafende Dortmunder die S4 gegen 23 Uhr genutzt habe.

641 Tage Haftstrafe offen

Bei der Kontrolle durch die Bundespolizei stellte sich heraus, dass der 39-Jährige zwei offene Haftbefehle gegen sich vorliegen hat.

Das Dortmunder Landgericht habe den Mann im Jahr 2018 wegen Diebstahl in 31 Fällen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt. Von den zwei Jahren seien allerdings noch 427 Tage offen.

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Zudem habe noch eine Freiheitsstrafe wegen sechsfachen Diebstahls und achtfacher Beförderungserschleichung – also Fahren ohne Zugticket – offen. Von dem ursprünglichen Urteil von einem Jahr und zwei Monaten habe er noch 214 Tage offen.

Die Bundespolizei habe den Mann in die Dortmunder JVA gebracht, wo er seine noch offenen 641 Tage Haft absitzen muss.

Gegen der Mann werde laut Bundespolizei außerdem wegen Beförderungserschleichung ermittelt, hinzu kommt ein Bußgeld wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung.

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