Junghahn Till kam wie Kai aus der Kiste. © Tierschutzzentrum Dortmund
Tierschutz

Dortmunder Tierheim macht überraschende Entdeckung

Meist sind es Kaninchen, Hamster oder Schildkröten, die als Kleintiere beim Dortmunder Tierschutzzentrum abgegeben werden. Doch jüngst standen zwei Kisten ungewöhnlichen Inhalts vor der Pforte.

Beim Tierschutzzentrum Dortmund sind schon einige Exoten als Fundtiere abgegeben worden. So wartet zum Beispiel der Schreckliche Pfeilgiftfrosch Terry seit dem 6. September auf ein neues Zuhause.

Auch die Diademnatter Koya, eine sehr nervöse, schnell fauchende Schlange, sucht ein neues Terrarium mit möglichst vielen Versteckmöglichkeiten. Und Hannelore, die Chinesische Dreikielschildkröte, harrt seit zweieinhalb Jahren auf ein neues Gewässer.

Doch ganz ungewöhnlich war der Fund, den Mitarbeiter des Dortmunder Tierschutzzentrums am Morgen des 19. September machten. Links vom Eingangstor fanden sie eine Kiste und eine zweite ein paar Meter weiter im Gebüsch. Jemand hatte sie wohl in der Nacht zuvor dort abgestellt.

Hahn Till saß in einer zweiten Kiste.
Auch Hahn Lotto hatte wenig Glück. © Tierschutzzentrum Dortmund © Tierschutzzentrum Dortmund

Die Tierpfleger staunten nicht schlecht, als sie sahen, wer darin hockte. In jeder Kiste saß ein junger Hahn, einer mit hellem und einer mit dunklem Gefieder.

„Beide etwa drei bis vier Monate alt“, erinnert sich der Leiter des Tierschutzzentrums, Peter Hobrecht, „da hat wohl jemand eine Haltung im Reihenhaus versucht.“ Anfangs wohl nicht wissend, dass man zwei Hähne nicht zusammen halten kann.

Die beiden Hähne wurden von den Tierpflegern auf die Namen Lotto und Till getauft und getrennt voneinander im Tierheim untergebracht. „Sie sollen auch getrennt vermittelt werden, jeweils zu einer kleinen Gruppe Hennen“, sagt Hobrecht.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle

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