Armut

Dortmunder Unternehmen spendet 10.000 Rollen Toilettenpapier an die Tafel

Die Firma Ruhrfalz stiftet zehn Paletten des „weißen Goldes“. Da das Unternehmen von Corona nicht so hart getroffen wurde, möchte es Bedürftigen etwas zurückgeben.
Dennis Strugholz (li.) und Lisa-Elena Obremski von der Firma Ruhrfalz überreichten Mitarbeitern der Dortmunder Tafel 10.000 Rollen Toilettenpapier. © Oliver Schaper

Um bedürftige Menschen zu unterstützen, ist die Dortmunder Tafel seit mehr als 16 Jahren auf Geld- und Sachspenden angewiesen. Fast 100.000 Kilo Lebensmittel werden wöchentlich gesammelt und an Bedürftige verteilt.

Doch trotz dieser imposanten Zahlen dürfte eine aktuelle Spende alles andere als alltäglich sein: Die Dortmunder Firma Ruhrfalz stiftete dem Verein der Tafel, der Menschen in Notlagen unterstützt, 10.000 Rollen Toilettenpapier im Verkaufswert von 5000 Euro.

Dennis Strugholz kam auf die Idee, bedürftigen Menschen mit einer Toilettenpapier-Spende zu helfen. © Schaper © Schaper

„Wir sind eine Branche, die von Corona nicht so hart getroffen wurde“, sagt Dennis Strugholz, Geschäftsführer der Ruhrfalz GmbH, die einen der größten deutschen Onlineshops unter anderem für Toilettenpapier betreibt. „Und da haben wir uns gedacht, dass wir etwas zurückgeben möchten.“

Zehn Paletten des „weißen Goldes“, wie Klopapier im Jahr der Pandemie vielfach genannt wurde, stiftete Ruhrfalz der Tafel, deren Kunden sich über die eher ungewöhnliche Spende sicherlich freuen.

Spedition mit an Bord

Und noch ein Unternehmen fand die Aktion unterstützenswert: Die Spedition Emons erklärte sich bereit, die 10.000 Rollen kostenlos vom Zentrallager in Erfurt nach Dortmund zu transportieren.

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