Gericht

Dortmunderin als Sex-Sklavin in Hotel gefangen gehalten

Alles begann als Internet-Bekanntschaft. Doch daraus entwickelte sich wenig ein Horror-Szenario: Ein 29-Jähriger sperrte eine Dortmunderin wochenlang ein und vergewaltigte sie mehrfach.
Drei Wochen lang hat ein 29-Jähriger eine 43-jährige Dortmunderin in einem Hotel festgehalten © picture alliance / dpa

Vor dem Landgericht Düsseldorf hat der Prozess gegen einen 29-Jährigen begonnen, der eine Internet-Bekanntschaft in einem Hotel in Dormagen wochenlang gefangen gehalten und mehrfach vergewaltigt haben soll. Dem angeklagten Monteur werden Vergewaltigung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung vorgeworfen (AZ: 20 Kls 17/20).

Das Opfer, eine 43 Jahre alte Mutter aus Dortmund, hatte den Monteur Ende April über das Internet kennengelernt und kurz darauf für mehrere Tage in seiner Wohnung in Köln besucht. Dort begann laut Anklage das Leiden der Frau. Der Angeklagte habe vom zweiten Tag an die Tür abgeschlossen, die Frau misshandelt und gedroht, der Mutter und ihrer zehnjährigen Tochter etwas anzutun, erklärte die Staatsanwältin.

Angeklagter ist vorbestraft

Später soll der Mann das Opfer über drei Wochen lang in einem Hotel in Dormagen gefangen gehalten und mehrfach vergewaltigt haben. Er habe die Frau mit Gewalt und der Drohung gefügig gemacht, andernfalls ihre Tochter zu vergewaltigen, so die Anklage.

Der Monteur sitzt seit Monaten im Rollstuhl. Er war Mitte Juni bei seiner Festnahme aus dem Fenster gesprungen und hatte sich beide Beine gebrochen. Der 29-Jährige ist bereits wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte vorbestraft. Mit einem Urteil wird Anfang Februar gerechnet.

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