Dortmunds Bäume drohen zu verdursten

Bürger gefragt

Hilferuf vom Straßenrand: Dortmund Straßenbäume leiden unter der aktuellen Trockenperiode. Manche Bäume bezeichnen die Experten des Tiefbauamts sogar als "extrem gefährdet". Jetzt bittet die Stadt die Bürger bei den Jungbäumen um Mithilfe mit privaten Wassereimern.

DORTMUND

von Von Oliver Koch

, 26.04.2011, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Tiefbauamt kümmert sich um Dortmunds Straßenbäume.

Das Tiefbauamt kümmert sich um Dortmunds Straßenbäume.

Jeder dieser Jungbäume erhält wöchentlich etwa 50 Liter. Reinhard Budde vom Tiefbauamt bittet die Dortmunder Bürger daher, die Arbeit der städtischen Mitarbeiter zu unterstützen und je nach Möglichkeit einen Straßenbaum möglichst täglich mit einem Eimer Wasser (10 Liter) zu versorgen bis durch länger andauernde Niederschläge der Baum wieder auf natürliche Weise seinen Wasserbedarf sicherstellen kann.Extrem gefährdet seien die Bäume an Standorten, die von Rückstrahlung durch Gebäude und Straßen und von mangelnder Luftzirkulation betroffen sind. Hier gehen die Temperaturen derartig in die Höhe, dass die Bäume regelrecht austrocknen.

  • In Dortmund gibt es etwa 47.000 Straßenbäume
  • ca. 9000 Ahornbäume
  • ca. 8000 Linden
  • ca. 6500 Platanen
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