Dortmunds größter Stadtbezirk verliert seinen Notarzt

Feuerwehr plant um

In wenigen Wochen muss Dortmunds größter Stadtbezirk ohne eigenen Notarzt auskommen: Zum 1. Juli zieht das Rote Kreuz zum Klinikum an der Beurhausstraße in der Innenstadt, 4,5 Kilometer vom alten Standort entfernt. Bislang war die katholische Johannes-Gesellschaft zuständig - doch die hat den Notarzt-Vertrag gekündigt.

HOMBRUCH

, 05.06.2014, 02:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Notarzt wird ab 1. Juli eine deutlich längere Anfahrt in den Stadtbezirk Hombruch haben.

Der Notarzt wird ab 1. Juli eine deutlich längere Anfahrt in den Stadtbezirk Hombruch haben.

Bedenken kann er verstehen: „Klar, der Verlust eines Notarzt-Standortes ist ein emotionales Thema. Wir brauchen jetzt aber keine Unruhe und versprechen den Bürgern, dass wir gut aufpassen.“ Das ist für die ländlichen Bezirke am Stadtrand notwendig. Die Anfahrt nach Kruckel, Persebeck, Großholthausen, Löttringhausen und andere Stadtteile mit Dorfstruktur zieht sich von der Innenstadt aus in die Länge.  Sehr wichtig: Die Feuerwehr erhöht die Zahl der Rettungswagen (RTW) im Stadtbezirk. Der am Marien-Hospital an der Gablonzstraße stationierte RTW erhält einen „kleinen Bruder“ (im 16-Stunden-Betrieb). Die Feuerwache Eichlinghofen nimmt einen weiteren RTW für den 24-Stunden-Betrieb auf. Alle Patienten sind damit innerhalb von acht Minuten erreichbar.

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