Unterstützung vom Militär

Dortmunds Impfzentrum wird zum Einsatzgebiet der Bundeswehr

Die Impfkampagne in Dortmund bekommt militärische Unterstützung: Die Bundeswehr hilft ab Mittwoch am Impfzentrum auf Phoenix-West aus. Bei ihrem Einsatz gibt es aber eine Einschränkung.
Bundeswehrsoldaten marschieren während eines Medientermins auf das Gesundheitsamt Dortmund zu. Bereits seit Herbst hilft die Armee bei der Kontaktverfolgung. Jetzt hat sie ein weiteres Einsatzgebiet. © dpa (Archivbild)

Über 110.000 Erst- und Zweitimpfungen wurden bisher in der umfunktionierten „Warsteiner Music Hall“ auf Phoenix-West verabreicht, seitdem dort das Dortmunder Impfzentrum Anfang Februar seine Arbeit aufgenommen hatte. Aktuell können dort bis zu 2500 Menschen pro Tag geimpft werden.

Nun bereiten sich Stadt Dortmund und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe offenbar darauf vor, die Kapazitäten des Impfzentrums auszuweiten. Dabei greifen sie auch auf die Hilfe der Bundeswehr zurück.

14 Soldatinnen und Soldaten und eine sogenannte „militärische Schichtleitung“ sollen das Impfzentrum personell verstärken, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung – und das bereits ab Mittwoch (28.4.). Der Einsatz ist erst einmal bis Ende Mai zeitlich begrenzt.

Soldaten werden nicht impfen

Die Soldaten werden jedoch nicht bei der Impfung an sich helfen, sondern eher im „organisatorischen Bereich“, wie Stadtsprecherin Katrin Pinetzki auf Nachfrage erklärt. Geplant sei, dass sie am Einlass eingesetzt werden, beim Check-In und Check-Out der Impflinge.

Es ist bereits das dritte Feld der Pandemie-Bekämpfung in Dortmund, auf dem Bundeswehr-Soldaten eingesetzt werden: Seit vergangenem Herbst unterstützen 35 Soldaten im Gesundheitsamt die Kontaktverfolgung von Corona-Fällen. Im Januar entlasteten 33 Soldaten Dortmunds Altenheime in der Verwaltung.

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