Dresden-Trainer Ralf Loose kehrt heim

Borussia Dortmund

Dynamo Dresden-Trainer Ralf Loose, einst großes Talent des Dorstfelder SC und dann des BVB, kehrt als Trainer zurück in seine Heimatstadt. Am Dienstag (20.30 Uhr) will er den Verein, zudem er als B-Junior wechselte, aus dem DFB-Pokal werfen. Wir haben uns zuvor in Dorstfeld umgehört.

von Von Alexander Nähle

, 23.10.2011, 23:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rückkehr in die Heimat: Dynamo-Trainer Ralf Loose.

Rückkehr in die Heimat: Dynamo-Trainer Ralf Loose.

Osthaus, damals Kassierer und ständig am Platz, erlebte den jungen Ralf Loose als „unwahrscheinlich angenehmen Jugendlichen“. Auch später, als er immer wieder am Bummelberg vorbeischaute, sei er nie überheblich gewesen. Dabei habe er immer sportlich herausgeragt.„Als B-Junior mischte er schon bei den A-Junioren mit. Er war immer eine Klasse besser als die anderen. Dann wechselte er zur Borussia“, erinnert sich Osthaus. Der Dorstfelder Junge, der 1981 mit der Nationalmannschaft U20-Junioren-Weltmeister wurde, besuchte immer wieder seine Dorstfelder Heimat.

Als Loose später nach seiner aktiven Karriere den Trainerschein machte, trat er wieder in den DSC ein. Am Bummelberg hatten sie jeden Karriereschritt verfolgt, sie jubelten ihm im Westfalenstadion zu, wünschten ihm während seiner weiteren Stationen als Spieler und Trainer Glück und empfingen ihn mit offenen Armen, wenn er mit seinem Vater den DSC besuchte. Und keiner kann besser als Beitragskassierer Osthaus belegen, wie treu Loose seinem DSC auch heute ist. Er prüft ja die Abrechnungen. Heimkehrer Loose darf sich aber trösten: Bekommt er mit seinen Dresdenern in Dortmund einen auf den Deckel, so muss er zumindest in Dostfeld keinen bezahlen.

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