So läuft’s am Drive-in-Schalter bei Decathlon in Aplerbeck

mlzCorona-Krise

In diesen anormalen Zeiten ist das Vorfahren am Drive-in-Schalter eine Möglichkeit, wirtschaftlich zu überleben. Wie läuft das bei Decathlon in Aplerbeck?

Aplerbeck

, 19.04.2020, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Online bestellen und bezahlen, die E-Mail abwarten und dann kann es losgehen: Die Aplerbecker Filiale von Decathlon an der Schleefstraße gehört zu denen, die in Corona-Zeiten einen Drive-in anbieten. Kunden fahren vor, weisen sich aus, Decathlon-Mitarbeiter legen die online gekaufte Ware in den Kofferraum. Seit Dienstag, 14. April, läuft das hier so.

Ab 14 Uhr können Kunden die bestellte Ware abholen. An diesem sonnigen Tag ist um diese Zeit an der Schleefstraße schon ganz gut was los. Bereits zehn Minuten sind die ersten Autos da und warten darauf, vorfahren zu können.

Mitarbeiter sind schnell

Probeweise hat unsere Redakteurin am Vortag gegen 11 Uhr ein Sortiment Socken für die ganze Familie bestellt. Am Nachmittag gegen 16.30 Uhr kommt per Mail die Bestätigung: Sie kann die Socken abholen – und steht einen Tag später als fünftes Auto in der Warteschlange.

Kurz vor 14 Uhr stellen Mitarbeiter Hinweisschilder auf, schließen auf. Es geht pünktlich los – und es geht schnell: Noch als die Nachrichten im Autoradio laufen, sind die ersten vier Kunden schon wieder weg.

Neben einem großen Paket fliegt ein Basketball in den ersten Kofferraum. In den zweiten Wagen wandert ein neuer Sattel fürs Rad. Wenig später haben die Decathlon-Mitarbeiter richtig zu tragen: große Paddel und ein ebenfalls ziemlich großes Paket legen sie in das Fahrzeug.

Und nicht nur Dortmunder stehen hier am sportlichen Drive-in: Die Autokennzeichen reichen von Soest bis Recklinghausen, von Lüdinghausen bis zum Märkischen Kreis.

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