DSW21 geht gegen Türblockierer in Stadtbahnen vor

Aktion „Halt mich nicht auf“

Schnell noch die Hand in die Tür, damit derjenige, der den Bahnsteig entlanggehetzt kommt, noch mitfahren kann. Das ärgere viele und sei gefährlich, sagen die Dortmunder Stadtwerke - und gehen jetzt mit einer Kampagne gegen die "Türblockierer" vor. Wir wollen wissen: Was halten Sie davon?

DORTMUND

, 30.04.2016, 02:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ach Stadtbahnen sind bereits mit dem neuen Motiv bedruckt, zwei weitere Bahnen sollen noch folgen.

Ach Stadtbahnen sind bereits mit dem neuen Motiv bedruckt, zwei weitere Bahnen sollen noch folgen.

"Halt mich nicht auf" und "Türblockierer halten alle auf" steht in großer Schrift auf den Türen einzelner Stadtbahnen. "Zehn Fahrzeuge werden im Türbereich ganzflächig beklebt", sagt Wolfgang Herbrand, Pressesprecher der DSW21. Acht sind bereits im Stadtbahnverkehr unterwegs – fünf auf der Ost-West-Achse als Linie 43 und 44 und drei auf der Nord-Süd-Achse als Linie 41 und 47. Hinzukommen Plakate in den Bahnen und Vitrinen an den Haltestellen.

"Türen zu blockieren führt dazu, dass die Bahn nicht pünktlich abfährt und verzögert den gesamten Fahrplan", sagt Herbrand. Fahrer sollen beobachtet haben, dass Fahrgäste immer häufiger die Türen für andere Leute aufhalten. Daher die neue Kampagne. Manchmal würden Fahrgäste die Türen sogar wieder aufdrücken, wenn diese sich bereits schließen. "Das ist aus Sicherheitsgründen verboten", so Herbrand. Ebenso wie das Blockieren der Trittstufen.  

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