Düsterer Kita- und Schulweg spaltet die Gemüter: Angst vor Mofa-Verkehr

Kita- und Schulweg

Ein Verbindungsweg am Rahmer Wald sorgt seit Jahren für Diskussionen. Die einen wünschen sich eine Beleuchtung, andere haben Angst vor den Folgen. Die Lokalpolitik könnte Klarheit schaffen.

Jungferntal-Rahm

, 16.03.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Insbesondere früh morgens und abends sehe man auf dem Weg die Hand vor Augen nicht, sagen die Anwohner.

Insbesondere früh morgens und abends sehe man auf dem Weg die Hand vor Augen nicht, sagen die Anwohner. © Privat

Seit fast zehn Jahren ist der Verbindungsweg zwischen der Boschstraße und der Straße „Zum Kniepacker“ ein Thema in der Lokalpolitik. Die Bezirksvertreter haben zuletzt 2011 angefragt, ob eine Beleuchtung des Weges möglich wäre.

Jetzt melden sich die Anwohner der Neubausiedlung „Rahmer Wald“ zu Wort. Sie wünschen sich mehr Licht auf dem Weg, der zur Jungferntal-Grundschule und zum Astrid-Lindgren-Kindergarten führt.

Zudem diene er für Fußgänger als Abkürzung zur Rahmer Straße und zur Haltestelle der RB43 Emschertal-Bahn.

Manche Anwohner wollen keine Beleuchtung

„Der Verbindungsweg zwischen der Boschstraße und dem Kniepacker ist historisch gewachsen, aber bis heute kein gewidmeter Weg“, sagt Stadt-Pressesprecher Christian Schön. Die fehlende Widmung des Weges war bereits 2011 ein Hindernis für die Beleuchtung.

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Bei einer Finanzierung aus Mitteln der Bezirksvertretung sei die Umsetzung jedoch möglich. Allerdings seien die Anwohner geteilter Meinung, was die Widmung des Weges und seine Beleuchtung angehe.

„Es wird befürchtet, dass der Weg auch von motorisierten Zweirädern und abends als Treffpunkt genutzt wird“, erklärt Christian Schön. Die Lokalpolitik müsse diesbezüglich eine Entscheidung treffen. Die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Huckarde kündigte an, die Situation vor Ort und eine mögliche Beleuchtung zu prüfen.

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