Eberhard Weber lässt sich freiwillig auswechseln

DGB

DORTMUND Fast 20 Jahre war Eberhard Weber der Kopf des heimischen DGB. Nun sagt er „Auf Wiedersehen“. Achim Roggendorf bat den 63-Jährigen, einige Sätze zu vervollständigen.

23.10.2009, 12:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gewerkschafter mit Leib und Seele: Eberhard Weber.

Gewerkschafter mit Leib und Seele: Eberhard Weber.

...fährt mich meine Nachfolge nach Hause. Dort werde ich entspannt und mit großem Genuss ein Dortmunder Pils trinken.

...Gewerkschaftsarbeit ist ein Mannschaftsspiel – zusammen mit anderen Akteuren konnten wir einmal innerhalb von dramatischen zwölf Stunden 50 Kollegen eine berufliche Perspektive bieten, praktisch schon ausgesprochene Kündigungen wurden zurückgezogen.

...darüber mögen andere entscheiden.

...hätte ich mehr Geld in Bildung, Ausbildung und ‚Gute Arbeit‘ gesteckt.

...das Auseinanderdriften der Gesellschaft. In Arm und Reich, in die, die gute Arbeit haben und in die, die dauerhaft keine haben. Das gute Bildung und Ausbildung wieder stärker vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist.

...war fast immer offen und professionell. Aber wie im richtigen Leben: Es gibt solche und solche!

...redet mehr mit den Bürgerinnen und Bürgern, weniger mit euch selbst.

erwarte ich ein größeres Engagement in Gute Arbeit und Ausbildung.

...meine Sekretärin, ohne sie wäre manches nicht gegangen.

...ist eine dialogbereite, zupackende Kollegin, da werden sich manche die Augen reiben.

...ist es, der jüngeren Generation erworbene Kenntnisse und Erfahrungen rund um das Thema „Arbeitspolitik“ zu vermitteln.

...ich durfte mit vielen, sehr unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten – gemeinsame Interessen vertreten, aber auch für ein Stück mehr Gerechtigkeit streiten.

...es war eine interessante, spannende, höchst arbeitsintensive Zeit. Ich denke, es hat sich gelohnt!

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