Ein Jahr nach Rewe-Schließung – wo kaufen die Dortmunder jetzt ihre Lebensmittel?

mlzSupermarkt-Mangel

Im vergangenen September verschwand mit dem Rewe in der Thier-Galerie der letzte große Supermarkt in der Dortmunder Innenstadt. Wir verraten, wo es heute Lebensmittel zu kaufen gibt.

Mitte

, 02.09.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Brötchen, Burger und Fritten – für den kleinen Hunger hat der Westenhellweg viel zu bieten. Auch Restaurants gibt es genug. Doch wer frisches Obst oder andere Snacks in der Mittagspause bevorzugt, muss in der Innenstadt erst einmal suchen.

Im September schloss mit dem Rewe in der Thier-Galerie der letzte konventionelle Supermarkt in der City. In die Räumlichkeiten zieht nun eine zweite TK-Maxx-Filiale. 2016 verabschiedete sich schon Aldi aus dem Kaufhof-Untergeschoss. Dort hat sich 2018 ein Asia-Markt eingerichtet. Doch das ist nicht der einzige Ort, um in der Stadt Lebensmittel zu kaufen.

Ein Jahr nach Rewe-Schließung – wo kaufen die Dortmunder jetzt ihre Lebensmittel?

Im Untergeschoss von Galeria Kaufhof befindet sich ein Asia-Markt © Stephan Schuetze

Das sind die Supermarkt-Alternativen seit dem Rewe-Aus

Auch im Untergeschoss von Karstadt ist ein Lebensmittelmarkt. „Perfetto“ heißt der Feinkostladen. Er ist eine Eigenmarke von Karstadt. Dort gibt es nahezu alles, was ein normaler Supermarkt auch anbietet – allerdings sind die Waren im Schnitt etwas teurer.

Ein Jahr nach Rewe-Schließung – wo kaufen die Dortmunder jetzt ihre Lebensmittel?

Im Basic-Biomarkt gibt es alles, was ein Supermarkt auch anbietet. Außerdem gibt es dort mittags frische Suppe. © Sylva Witzig

Seitlich des Westenhellwegs in der Kampstraße 102 befindet sich ein Basic-Biomarkt. Hier gibt es ein komplettes Supermarkt-Sortiment und einen Mittagstisch mit wechselnden Suppen.

Ein Jahr nach Rewe-Schließung – wo kaufen die Dortmunder jetzt ihre Lebensmittel?

In Tepe’s Minimarkt gibt es unter anderem Snacks, Getränke, Konserven und Eis. © Sylva Witzig

Mit „Tepes Minimarkt“ gibt es auf dem Westenhellweg 132 einen Kiosk, der von 7 bis 23 Uhr geöffnet und auch ein kleines Supermarktsortiment hat.

Auch in Dortmunder Drogerien gibt’s Snacks für die Pause

Kleine Snacks und kalte Getränke für die Mittagspause gibt es auch in Drogerien. Davon gibt es in der Fußgängerzone gleich mehrere:

  • dm: Eine Filiale befindet sich in der Thier-Galerie, auf dem Ostenhellweg gibt es eine zweite Filiale. Da alle guten Dinge drei sind, gibt es im Mönchenwordt auch einen dm.
  • Müller: Neben Drogerieprodukten gibt es am Westenhellweg 44 auch Lebensmittel. Im Erdgeschoss findet man Bio-Ware, im ersten Stock gibt es Snacks und Getränke.
  • Rossmann: Bei Rossmann (Westenhellweg 65) gibt es Getränke und Snacks.
    Ein Jahr nach Rewe-Schließung – wo kaufen die Dortmunder jetzt ihre Lebensmittel?

    Auch Drogerien bieten Bio-Snacks, Getränke und Süßwaren an. © Michael Schnitzler

Wer etwas zu Knabbern sucht, hat noch mehr Möglichkeiten:

  • Hema: Am Westenhellweg 52 findet man außergewöhnliche Snacks.
  • Tedi: In diesem Billigmarkt am Ostenhellweg 47 gibt es Süßigkeiten und ein kleines Getränkeangebot.
  • Woolworth: Auch am Westenhellweg 112 gibt es Naschzeug und Getränke.
  • Süßwarenoutlet: Am Ostenhellenweg 39 gibt es Markenchips, Gummibärchen und Schokolade zum kleinen Preis.

Frische Produkte finden die Dortmunderinnen und Dortmunder auf dem Hansaplatz: Der Wochenmarkt öffnet um 6.30 Uhr und schließt mittwochs um 14, samstags um 15 Uhr.

Wer in einem konventionellen Supermarkt einkaufen möchte, muss die nächsten Supermärkte außerhalb des Walls besuchen. Diese Filialen kommen dann infrage:

  • Den Rewe und Netto am West-Center an der Rheinischen Straße,
  • die Netto-Filiale am Burgwall,
  • die Rewe-Filiale an der Kaiserstraße und
  • Rewe to go am Hauptbahnhof.
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