Ein voller Sonntag in Hombruch: offene Geschäfte und großer Martinszug

Martini- und Bauernmarkt

Die 19. Auflage des Hombrucher Martini- und Bauernmarktes steht am 10. November (Sonntag) an. Im Angebot: der Markt, geöffnete Geschäfte und ein großer Martinszug.

Hombruch

16.10.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein voller Sonntag in Hombruch: offene Geschäfte und großer Martinszug

Der Martini- und Bauernmarkt in Hombruch hat Tradition. © Marc D. Wernicke (Archiv)

Nach Hombruch Karibisch und dem 40. Straßenfest steht nun eine weitere Großveranstaltung im Hombrucher Zentrum an. Am 10. November (Sonntag) findet der mittlerweile 19. Martini- und Bauernmarkt inklusive verkaufsoffenem Sonntag und großem Martinszug statt. Das sind die Höhepunkte.

Der Martini- und Bauernmarkt

„Besucherinnen und Besucher können sich auf ein buntes Programm freuen“, schreiben die Veranstalter. Organisiert wird der Tag von Foad Boulakhrif von der Agentur „Schöne Märkte“ in Kooperation mit dem Stadtbezirksmarketing und dem Hombruch-Forum.

Der Martinimarkt und der Bauernmarkt werden rund um den Hombrucher Marktplatz aufgebaut.

Als Traditions- und Bauernmarkt für historisches Handwerk und Schaustellerei mit rund 30 Ständen gibt die Veranstaltung auf dem Hombrucher Marktplatz Einblicke in das Leben des Mittelalters.

Zu sehen sind unter anderem ein Münzsäger, ein Korbmacher, eine Fischräucherei, eine Tischlerei, eine Imkerei und ein Besenmacher. Ebenso eine historische Backstube, die vor Ort Brot und Fladen backen wird. Historische Dekorationen wie ein alter Ackerwagen und alte Ackergeräte sollen für die passende Atmosphäre sorgen. Ebenfalls ist wieder der Gaukler Bagatelli vor Ort.

Die Veranstaltung ist aber auch interaktiv. Kinder können in einer Kinderschmiede selbst Hand an Hammer und Amboss anlegen. Abgerundet wird der Bauernmarkt durch eine große Tierausstellung mit Enten, Gänsen, Wollschweinen, Schafen sowie mit weißen, deutschen Edelziegen. Auch unterschiedliche vom Aussterben bedrohte Haustierrassen werden gezeigt. Ponyreiten und ein Kinderkarrussel sind ebenfalls im Angebot.

Der Martinszug und kostenlose Brezeln

Am Sonntag sammeln sich die Kinder ab 18 Uhr zum Martinszug mit vielen Laternen – laut Veranstalter der „größte Martinsumzug im Dortmunder Süden“. Treffpunkt ist in der Fußgängerzone die Ecke Harkortstraße/Singerhoffstraße.

Von da aus geht es über die Schleppbahnstraße, Tannenstraße, Kuntzestraße und Domänenstraße bis zum Platz vor der Evangelischen Kirche am Hombrucher Marktplatz.

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Dort werden Bezirksbürgermeister Hans Semmler und Hans-Jürgen Grotjahn vom Stadtbezirksmarketing die Martinslegende vorlesen. „Auf die strahlenden Kinderaugen bei der Aufführung der Martinslegende und bei der Brezelverteilung freue ich mich jedes Mal“, sagt Semmler begeistert.

Traditionell führt Ariane Kallenbach vom Reit- und Fahrverein Dortmund-Süd mit ihrem Pferd wieder den Martinszug an und spielt gemeinsam mit einer Vereinskollegin die Mantelteilung während des Vorlesens der Martinsgeschichte auf dem Marktplatz nach. Diese Aktion soll etwa 10 Minuten dauern.

Im Anschluss daran verteilen die Mitglieder des Stadtbezirksmarketings und des Hombruch-Forums kostenlos 750 Brezeln der Bäckerei Kreis an die Kinder des Martinszuges.

Für die Sicherheit auf den Straßen während des Umzugs werden 13 Verkehrskadetten der Verkehrswacht sorgen.

Verkaufsoffener Sonntag

Das Hombruch-Forum organisiert rund um den Martini- und Bauernmarkt den verkaufsoffenen Sonntag in der Hombrucher City. Es ist auch der dritte und letzte verkaufsoffene Sonntag des laufenden Jahres im Stadtbezirk Hombruch.

An diesem Tag dürfen alle Geschäfte rund um den Hombrucher Marktplatz von 13 Uhr bis 18 Uhr öffnen und ihre Waren verkaufen.

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Viele Geschäfte in der Hombrucher City laden zum Einkaufsbummel ein. Angebote und Aktivitäten zahlreicher Händler sollen den Besuch besonders attraktiv machen.

„In Verbindung mit den Hombrucher Festen sind die verkaufsoffenen Sonntage immer wieder eine gute Gelegenheit, damit noch mehr Menschen unseren besonderen Stadtteil kennenlernen und seine Attraktivität hautnah erleben können“, sagt Heinz-Herbert Dustmann, der Vorstandsvorsitzende des Hombruch-Forums.

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