Manch ein Spaziergänger wird sie schon entdeckt haben, die Warnschilder am Rahmer Wald. Sie mahnen zur Vorsicht vor dem Eichenprozessionsspinner. Denn die giftige Raupe ist zurück.

Huckarde, Westerfilde

, 06.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ab Anfang April schlüpfen die Larven des Eichenprozessionsspinners. Ab Mitte Mai ist die Larve in dem Stadium, in dem sie die giftigen Brennhaare ausbildet, die bei Menschen einen juckenden Hautausschlag hervorrufen können.

Bereits 2019 war Dortmund schwer von der kleinen Raupe gebeutelt. Jetzt macht der Eichenprozessionsspinner sich wieder in den Wäldern breit. Am Rahmer Wald hängen bereits Warnschilder, die Spaziergänger zur Vorsicht mahnen.

In Eving, der Innenstadt Nord, in Mengede und Lütgendortmund seien ebenfalls Waldstücke betroffen, aber nicht so stark, wie Stadt-Pressesprecher Maximilian Löchter mitteilt. Dennoch: Auch der Befall des Rahmer Waldes sei nur als gering bis mäßig einzustufen.

Sperrung der Wälder ist nicht vorgesehen

„Die Raupen sind an nahezu allen älteren Eichen des Rahmer Waldes zu finden, besonders aber an den Waldrändern sowie innerhalb des Waldes an lichten Stellen“, erklärt Maximilian Löchter.

Eine Sperrung der betroffenen Wälder, wie es im vergangenen Jahr zum Teil der Fall war, sei derzeit nicht vorgesehen. Jedoch seien Spaziergänger dazu angehalten, sich an die Regeln auf den Hinweisschildern zu halten.

Dazu gehöre beispielsweise der Schutz unbedeckter Körperteile. Sollte ein Juckreiz auftreten, sei es wichtig, die Kleidung zu wechseln sowie den Körper und die Haare intensiv abzuwaschen.

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