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Eine Schrebergartenführung mit Felix Betker

Für viele Menschen haftet dem typischen Schrebergarten immer noch ein spießiger Ruf an - ältere Herren, die zentimetergenau Kartoffeln pflanzen und penibel getrimmte Büsche. Doch längst haben auch junge Menschen das Refugium in der Stadt für sich entdeckt. Vielen ist auch wichtig, ökologisch und gesund selbst Gemüse zu ziehen. Bei der Familie Betker tummeln sich zuweilen bis zu vier Generationen im Garten. Und der dreijährige Felix führt gern durch "seinen" Garten.
12.09.2014
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Wer Familie Betker in ihrem Garten, quasi im Schatten des Signal-Iduna-Parks, besucht, wird gleich am Tor vom dreijährigen Felix empfangen.© Foto: Tim Stobbe
Der dreijährige Felix hat im Schrebergarten der Familie ein eigenes kleines Beet unter seinem "Kuschi-Baum" - als Kleinkind hat er im Sommer immer darunter geschlafen, daher trägt er diesen Namen. Die Blumen in dem Beet darf er sich selber aussuchen, mithilfe von Mama Annika.© Foto: Tim Stobbe
In Felix' Beet wachsen aber nicht nur die von ihm ausgesuchten Blumen - so ein Beet bietet sich natürlich auch an, um allerlei Steine und Tannenzapfen zu sammeln.© Foto: Tim Stobbe
Doch ein Dreijähriger soll in einem Garten nicht nur lernen - viel Zeit fürs spielen ist natürlich auch.© Foto: Tim Stobbe
In dem Schrebergarten im Gartenverein Heideblick der Familie Betker tummeln sich mehrmals pro Woche gleich vier Generationen mit (v.l.) Uroma Gisela Rohut, Oma Elke Betker, Enkel Felix Betker und Mama Annika Betker.© Foto: Tim Stobbe
Felix spielt auch gern mit den eigentlich zur Dekoration gedachten Figuren. "Manchmal räumt er sein Spielhaus aus, streut Sand rein und lässt dann die Hühner dort einziehen", sagt seine Mutter Annika Betke. "Das ist dann sein Hühnerstall.© Foto: Tim Stobbe
Felix kann alle Pflanzen im Garten benennen - ob Kürbis, Zucchini, Salatkopf, Kohl, Kohlrabi oder eine der vielen Obstsorten: Selbst wenn die Frucht an sich nicht zu erkennen ist, kennt er die Pflanze.© Foto: Tim Stobbe
Allen Klischees zum Trotz dürfen bei Betkers im Schrebergarten natürlich Zierfiguren nicht fehlen. Elke Betker setzt aber lieber auf ungewöhnlichere Varianten des Gartenzwergs.© Foto: Tim Stobbe
Brombeeren, Himbeeren, Äpfel und jede Menge Gemüse bauen die Betkers in ihrem Schrebergarten an. Ein Punkt, der vielen Nachwuchsschrebergärtnern wichtig ist. Bewusste Ernährung und das "Selber-Mach-Gefühl" ziehen viele in die parzellierten Gärten.© Foto: Tim Stobbe
Seiner Mutter und seiner Oma ist wichtig, dass Felix im Schrebergarten auch lernen kann, woher Gemüse und Obst eigentlich kommen. Und dass er lernt, wie viel Arbeit und Pflege in Gemüse steckt, ehe es gegessen werden kann.© Foto: Tim Stobbe
Besonders stolz ist Felix auf das Vogelnest, das ein gefiederter Gartenbesucher in seinem Baum gebaut hat. Seiner Mutter Annika und Oma Elke ist wichtig, dass er in dem Garten die Natur und ihre Abläufe kennenlernt.© Foto: Tim Stobbe
Nils Tempel, der einjährige Joshua und Leonie Geschke (r.) sind fast Nachbarn von Felix und seiner Familie. Ihnen ist in ihrem Garten wichtig, einfach draußen sein zu können und ihr eigenes Obst und Gemüse anzubauen.© Foto: Tim Stobbe
Doch wie auch beim Nachbarsjungen Felix ist der Garten nicht nur zur Zier und für die Nutzpflanzen da: In dem umzäunten Garten kann man schließlich auch wunderbar mit dem einjährigen Joshua toben und spielen.© Foto: Tim Stobbe
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