Mehrere Regeln sind beim Einkaufen in Corona-Zeiten zu beachten. Ab dem 27. Mai treten in Dortmund weitere Lockerungen in Kraft. © Stephan Schütze
Corona-Pandemie

Einkaufen in Dortmund: Wie alt darf ein negativer Test sein?

Einkaufen ist in allen Geschäften wieder möglich - allerdings nur mit einem negativen Corona-Test. Die Frage, wie alt der Testnachweis sein darf, sorgt allerdings für Verwirrung.

Einige Dortmunderinnen und Dortmunder nutzten in den vergangenen Tagen schon die seit dem 20. Mai bestehende Möglichkeit, wieder in der City einkaufen zu gehen – auch wenn nach dem Prinzip „Click and Meet“ dazu ein negativer Corona-Test und eine Registrierung oder Terminbuchung nötig waren.

So wie Renate Sczesny. Ein Umstand sorgte bei ihr allerdings für Verwirrung: Einige Geschäfte gaben sich mit einem bis zu 48 Stunden alten Testnachweis zufrieden, andere verlangten einen Nachweis, der höchstens 24 Stunden alt war. „Was stimmt denn nun?“, fragt Renate Sczesny.

Lockerungen erst ab Donnerstag

Die Unsicherheit ist durch den Übergang zwischen den verschiedenen Inzidenz-Stufen begründet. Bis einschließlich diesen Mittwoch (26.5.) gilt in Dortmund: Der Test darf höchstens 24 Stunden her sein. Das verlangt die Bundes-Notbremse aus dem Infektionsschutzgesetz, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 liegt.

Das ist in Dortmund zwar aktuell nicht mehr der Fall. Allerdings muss die Grenze an fünf Werktagen in Folge unterschritten sein. Erst dann treten nach Bestätigung des Landes am übernächsten Tag weitgehende Lockerungen in Kraft. Dazu gehört auch, dass ein Test, mit dem man Kaufhäuser oder Fachgeschäfte besuchen kann, bis zu 48 Stunden alt sein darf.

Auch Registrier-Pflicht entfällt

In Dortmund wäre das nach aktuellem Stand ab Donnerstag (27.5.) der Fall. Gleichgestellt mit Getesteten sind Menschen, die in den letzten sechs Monaten nachweisbar an Corona erkrankt waren und wieder gesund sind und vollständig Geimpfte. Sie müssen dann entsprechende Nachweise vorlegen. Als vollständig geimpft gilt man, wenn die Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt.

Und noch weitere Lockerungen für den Einzelhandel treten ab Donnerstag in Dortmund in Kraft: Eine Terminbuchung oder Registrierung im jeweiligen Geschäft ist anders als zuletzt beim „Click and Meet“ nicht mehr nötig. Die Personenbegrenzung in den Geschäften wird von bisher einer Person pro 40 Quadratmeter auf eine Person pro 20 Quadratmeter gelockert.

Für den Friseurbesuch, bei der Fußpflege und im Nagelstudio ist dann übrigens grundsätzlich kein vorheriger Test mehr nötig.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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