Dortmunder Wall

Einsatz gegen Raser und Tuner: Polizei muss den Wall gleich zweimal sperren

In der Nacht von Samstag auf Sonntag musste die Polizei erneut gegen die Wall-Raser und Tuner eingreifen. Zahlreiche Anwohner der Innenstadt beschwerten sich bis spät in die Nacht.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag musste die Polizei erneut gegen die Wall-Raser und Tuner eingreifen. Zahlreiche Anwohner der Innenstadt beschwerten sich bis spät in die Nacht. © Oliver Schaper (Symbolfoto)

Die Polizei ist in der Nacht von Samstag (19.12.) auf Sonntag (20.12.) erneut im Einsatz gegen die Raser- und Tunerszene am Dortmunder Wall gewesen.

Bereits in den frühen Abendstunden seien zahlreiche Beschwerden von City-Anwohnern über aufheulende Motoren bei der Polizei eingegangen.

Einsatz ging bis 4 Uhr

Auch die Beamten hätten ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf dem Wall festgestellt, wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt.

Deshalb habe die Polizei die Kreuzung Neutor am Stadthaus zum Teil gesperrt und den Verkehr so umgeleitet, dass die Raser und Tuner nur eingeschränkt über den Wall fahren konnten. Die Sperrung habe bis 0.30 Uhr angedauert. Parallel wurden zahlreiche Kontrollstellen von der Polizei eingerichtet.

Trotz dieser Maßnahmen sei es weiter zu lauten Motorengeräuschen und Beschwerden von Anwohnern gekommen. Deshalb wurde der Schwanenwall ab 2.30 Uhr von der Polizei auf eine Fahrspur verengt und die Raser und Tuner weiter kontrolliert. Die Verkehrslage in der Innenstadt habe sich erst gegen 4 Uhr beruhigt.

Die Polizei habe während des Einsatzes 85 Platzverweise ausgesprochen, ein Fahrzeug wegen einer erloschenen Betriebserlaubnis beschlagnahmt und 15 Verwarngelder verhängt. Dazu gab es noch drei angezeigte Verkehrsverstöße und vier Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung.

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