Ekel-Erlebnisse auf dem Weg zum Bahnhof Dortmund-Marten

mlzBahnhof Dortmund-Marten

Wer von der Hangeney-Straße den Bahnhof Dortmund-Marten betreten möchte, muss an diversen Müllhaufen vorbei gehen. Spricht man die Bahn darauf an, bekommt man eine erschreckende Antwort.

Marten

, 26.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vom Bahnhof Dortmund-Marten kann man mit der Regionalbahn RB43 einmal pro Stunde entweder zum Dortmunder Hauptbahnhof oder über Castrop-Rauxel nach Herne fahren. Das machen pro Tag weniger als 200 Menschen.

Damit landet der Haltepunkt in der untersten Bahnhofs-Kategorie. Das erkennt man an der Ausstattung: Es gibt keine Bänke, keinen Unterstand, kein barrierefreies Einsteigen.

Kaum als Bahnhof zu erkennen

Auch optisch macht der Haltepunkt nicht viel her. Auf dem Gelände der Bahn steht noch die Ruine eines Bahnhofsgebäudes, das Grün wirkt ungepflegt.

Dazu kommt der Müll.

An mehreren Stellen des Weges zum Bahnsteig kommt man nicht nur an klassischem Sperrmüll vorbei, sondern auch an eklig riechendem Hausmüll. Hier wurde scheinbar schon seit Jahren nicht mehr aufgeräumt.

Bahnhof hat sich als Müllhalde etabliert

Stimmt nicht, erklärt ein Bahnsprecher auf Anfrage. Was sich an diesem Bahnhof aufhäuft, sei der Müll nur eines Monats. Einmal pro Woche kontrollieren Bahnmitarbeiter den Zustand des Bahnhofes, einmal im Monat reise ein Service-Unternehmen an und entferne wagenladungsweise den Unrat.

Der Bahnhof Dortmund-Marten hat sich nach Einschätzung des Bahn-Sprechers bei einigen Menschen als Müllplatz etabliert. Die Bilder bestätigen das. Die Bahn stehe dem Problem hilflos gegenüber. Ihr Problem: Die Entsorgung zahlt sie selbst.

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