Endlich steht fest, wann das Bürgerhaus in Dorstfeld fertig wird

mlzAlte Waschkaue Zeche Dorstfeld

Auf diese Nachricht mussten die Dorstfelder Vereine und Bürger lange warten: Endlich rückt der Baubeginn des neuen Bürgerhauses näher. Auch der weitere Zeitplan steht.

Dorstfeld

, 17.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was lange währt, wird endlich gut: Die alte Waschkaue der Zeche Dorstfeld soll im Zuge der Stadterneuerung in Dorstfeld zeitnah zum Bürgerhaus umgebaut werden. Die Pläne verfolgen Stadt, die örtliche Politik und die Vereine seit Jahren. Jetzt wird es konkret. Denn der Verwaltungsvorstand schlägt dem Rat der Stadt die Umsetzung der vorliegenden Planung, die gemeinsam von der Stadt, der Dorstfelder Bürgerhaus-Genossenschaft und den Architekten von HWR erarbeitet wurde, vor.

Und die sieht so aus: Neben dem großen Veranstaltungssaal mit Bühne wird es unter anderem ein Foyer mit Tresen, kleinere Besprechungsräume und einen großzügigen Kinder- und Jugendbereich geben. Auch der Außenbereich wird viele Nutzungsmöglichkeiten bieten. „Um einen Ort der Begegnung zu schaffen, wurde bei der Planung viel Wert auf die offene und transparente Gestaltung und gleichzeitig einen behutsamen Umgang mit der historischen Bausubstanz gelegt“, sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Endlich steht fest, wann das Bürgerhaus in Dorstfeld fertig wird

Im Juli 2018 stellten Stadtdirektor Jörg Stüdemann und Stadtrat Ludger Wilde den Generalplaner für das Bürgerhaus in Dorstfeld vor. © (A) Stephan Schütze

Kinder- und Jugendtreff zieht in das Bürgerhaus ein

Alle Beteiligten arbeiten daran, einen frühestmöglichen Baubeginn zu realisieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Fertigstellung sei für Mitte 2021 vorgesehen, schreibt Stadtsprecher Christian Schön. In das Bürgerhaus soll auch der Kinder- und Jugendtreff einziehen, der derzeit in einem Provisorium aus Seecontainern auf dieser Fläche untergebracht ist.

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Die Kinder- und Jugendarbeit soll zukünftig deutlich erweitert werden. „Das Bürgerhaus ist eine wichtige Ergänzung der Vor-Ort-Aktivitäten und trägt mit diesen zur Stärkung der demokratischen Grundlagen im Stadtteil, zur Weiterentwicklung der Infrastruktur und zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Gemeinsam sichern sie eine nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung“, sagt Planungsdezernent Ludger Wilde.

Umbau kostet knapp fünf Millionen Euro

Auch zu den Kosten macht Christian Schön konkrete Angaben: Für den Umbau der alten Waschkaue der Zeche Dorstfeld zu einem Bürgerhaus seien insgesamt Kosten in Höhe von fast fünf Millionen Euro errechnet worden. Die Stadt erhalte eine Förderung von 70 Prozent im Rahmen des Stadtumbaus Dorstfeld aus Fördermitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die eigens gegründete Dorstfelder Bürgerhaus-Genossenschaft als zukünftiger Betreiber des Gebäudes unterstütze die Umsetzung zusätzlich mit dem Einsatz von Eigenleistungen. Die Stadt rechne mit einem Eigenanteil von rund 1,4 Millionen Euro.

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Im Zuge eines Ausschreibungsverfahrens der Stadt wurde die HWV Generalplaner GmbH aus Dortmund im Sommer 2018 beauftragt, das Projekt als Generalplaner umzusetzen. Zum Jahreswechsel 2019/2020 könnten die Bauarbeiten beginnen. Begonnen werde mit nötigen Abrissarbeiten innerhalb der Waschkaue – damit werde Platz geschaffen für die neuen Räume in dem alten Backsteingebäude.

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