Planänderung für den Energie-Campus? Flächen müssen festgelegt werden

Energie-Campus

Der Regionalplan Ruhr muss für den Energie-Campus, der in Huckarde entstehen soll, angepasst werden. Das wäre auch ein entscheidender Schritt für die Internationale Gartenausstellung 2027.

Huckarde

, 16.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dieser Fläche soll der Energie-Campus zwischen Huckarde und Mengede entstehen.

Auf dieser Fläche soll der Energie-Campus zwischen Huckarde und Mengede entstehen. © Uwe von Schirp

Nördlich der Kokerei Hansa in Huckarde soll ein Technologie- und Gewerbepark für Unternehmen entstehen, die im weitesten Sinne etwas mit dem Thema Energie zu tun haben. Der Energie-Campus soll ihnen die Möglichkeit geben, einen Standort zwischen den Stadtbezirken Huckarde und Mengede aufzubauen.

Zudem ist der geplante Campus Bestandteil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 und bildet zusammen mit einem Grünanger und Schaugärten den nördlichen Bereich sogenannter „Zukunftsgärten“.

Doch eine Verwaltungsvorlage der Stadt zeigt nun, dass die Umsetzung der beiden Bereiche auf dem Gelände nördlich der Kokerei an einer Änderung des Regionalplans Ruhr hängt, für die die Huckarder Bezirksvertreter in ihrer letzten Sitzung am 13. Mai (Mittwoch) gestimmt haben.

Flächennutzungsplan muss geändert werden

Sowohl der gültige Gebietsentwicklungsplan als auch der Entwurf des Regionalplans Ruhr und der Flächennutzungsplan entsprechen nicht der Nutzung, die der geplante Energie-Campus und der IGA-Bereich vorsehen.

Die Verwaltung wird nun mit Zustimmung der Bezirksvertretung Huckarde ihren Vorschlag in das Verfahren einbringen.

Demnach sollen der westliche Teil der Fläche, etwa 6,5 Hektar, gewerblich und der östliche Teil, rund 17,3 Hektar, als Freifläche, die während der IGA 2027 als Ausstellungsfläche dienen wird, genutzt werden.

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