Entscheidung über Radweg-Beleuchtung unweit des Rombergparks ist gefallen

mlzRad- und Fußweg

Ein Anwohner des Rombergsparks hatte vor einiger Zeit angefragt, ob man den Rad- und Fußweg hinter der Wihoga nicht beleuchten könne. Jetzt haben Verwaltung und Politik sich geäußert.

Brünninghausen

, 25.09.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach wenigen Monaten war die Antwort da. Im April 2019 hatte sich ein Anwohner des Rombergparks schriftlich an die Bezirksvertretung (BV) Hombruch gewandt.

In seinem Brief bat er die Lokalpolitiker, sich für eine Beleuchtung des Rad- und Fußweges einzusetzen, der hinter der Wihoga und der Johanniter-Klinik vom Rombergpark bis Phoenix-West verläuft.

Beliebt sei dieser Weg, so der Anwohner. In den dunklen Monaten sorge die fehlende Beleuchtung allerdings für ein Unsicherheitsgefühl. Warum also keine Lampen aufstellen?

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Die BV ließ diesen Vorschlag direkt von der Verwaltung prüfen. Das Ergebnis lag zur jüngsten Sitzung im September vor. Die 840 Meter lange Strecke mit 24 LED-Masten zu bestücken, würde 140.000 Euro kosten.

Sollte die BV das Geld bereitstellen, schreibt das Tiefbauamt, könne das Projekt gerne umgesetzt werden. „Im Rahmen der städtischen Bemühungen zur Eindämmung von Lichtimmissionen sowie dem Schutz von Insekten halten wir diese Maßnahme für verzichtbar“, heißt es in der kurzen Antwort.

Für verzichtbar hielt am Ende auch die BV diese Maßnahme, zumindest wenn das eigene Budget angezapft werden müsste. „Das wäre etwa ein Drittel unseres Jahresetats“, gab Michael Twardon (SPD) zu bedenken.

Susanne Lohse (Grüne) sprach sich im Hinblick auf die Anwohner des gegenüberliegenden Gartenweges gegen Beleuchtung, auch mit Bewegungsmeldern, aus. So bleibt alles beim Alten.

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