Am Knappschaftskrankenhaus in Brackel hat sich die Lage nach einem größeren Corona-Ausbruch entspannt. © Foto: Oliver Schaper (A)
Klinikum Westfalen

Entspannung nach Corona-Ausbruch in Dortmunder Krankenhaus

Der Corona-Ausbruch im Knappschaftskrankenhaus in Brackel scheint eingedämmt zu sein. Der Betreiber kann jetzt mit guten Nachrichten aufwarten.

Die Meldung schreckte am Dienstag auf. Bereits seit dem 6. Januar waren im Brackeler Knappschaftskrankenhaus, das zum Klinikum Westfalen gehört, bei 35 Patienten und bei 28 Mitarbeitern Corona-Infektionen festgestellt worden. Zwei Stationen wurden isoliert.

Seit dem 21. Januar sei kein neuer positiver Befund bei Patienten in diesem Rahmen aufgetreten, berichtete das Klinikum Westfalen schon am Dienstag. Am Mittwoch war von einer weiteren Entspannung des Infektionsgeschehens die Rede. „Es hat keine neuen positiven Befunde bei Patienten gegeben. Drei Patienten stehen noch als mögliche Kontaktpersonen unter besonderer Beobachtung“, berichtete Klinikum-Westfalen-Sprecher Klaus-Peter Wolter auf Anfrage.

Abstimmung mit dem Gesundheitsamt

Alle Patienten im fraglichen Bereich seien inzwischen mehrfach auf Corona getestet worden. „In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wird in den nächsten Tagen eine weitere, zwischenzeitlich gesperrte Station wieder in Betrieb genommen, nachdem sie komplett leer gezogen und intensiv gereinigt wurde“, berichtete Wolter.

Das Klinikum Westfalen sei zuversichtlich, „dass die getroffenen umfangreichen Maßnahmen dazu führen, dass das Infektionsgeschehen zeitnah offiziell für beendet erklärt werden kann“, so Wolter. Und: „Am Kurs der strikten Isolierung und umfassenden Testung wird jedoch konsequent festgehalten“, erklärte der Sprecher.

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Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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