Envio meldet Millionen-Verluste

Nach PCB-Skandal

Der PCB-Skandal und seine Folgen schlagen jetzt bei der Firma Envio auch wirtschaftlich zu Buche. Im deutlich verspätet vorgelegten Geschäftsbericht für das Jahr 2010 vermeldet das Skandal-Unternehmen einen Verlust von 10,4 Mio. Euro.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 31.10.2011, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Skandalfirma Envio.

Die Skandalfirma Envio.

Die Folgen der Skandals schlagen sich nun in der Bilanz nieder: Die Kosten stiegen für die Envio AG demnach im Jahr 2010 auf 6,9 Mio. Euro. 4,9 Mio. Euro davon gehen auf Abschreibungen und Forderungen im Zusammenhang mit dem PCB-Skandal und der Insolvenz der Tochterfirma Envio Recycling GmbH & Co. KG zurück. Durch die hohe Summe an Abschreibungen sei bei der Envio AG mehr als die Hälfte des Grundkapitals bereits aufgebraucht.

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